Hochzeitsplanung

Langsam nimmt der Tag eine immer deutlichere Form an. Mittlerweile sind wir auch komplett immun gegen alle doofen Kommentare und Anmerkungen, dass „ein Musical/ein japanisches Restaurant/andere Dinge nicht passend zu dem Tag“ sind. Für unseren besonderen Tag passt es perfekt und wir sind wirklich glücklich, bisher alles so zusammengefunden zu haben, wie wir es gerne hätten. 

Abends werden wir in das Musical „Tanz der Vampire“ gehen. Ohne besonderen Anlass war uns das bisher immer zu teuer, da eine Karte in der besten Kategorie 120 Euro kostet. Jetzt bekommen wir die Karten sogar geschenkt 🙂

Meine Mutter meinte natürlich mal wieder, dass das ja nun wirklich keine gute Idee ist. Vor allem für eine Hochzeit. Aber immerhin kommt sie deshalb wahrscheinlich nicht mit, und wir müssen sie nicht den ganzen Tag jammernd und meckernd ertragen 😀

Außerdem reicht uns momentan schon die Vorstellung davon, wie sie sich verhält. „Das ist zu teuer!“ „Das hätte ich anders gemacht!“ „Warum habt ihr xy denn nicht eingeladen!“ „Jetzt lach doch mal!“ „HAHAHA lass dich doch mal drücken (kugel…kugel…kugel…)“ „Und schau mal, das ist ja schööööööööööööööööön!“ „JETZT wollt ihr schon nach Hause gehen? Aber ich hab mich doch noch garnicht vollgefressen!“ „Die Musik im Standesamt war aber total komisch! Warum habt ihr keine andere ausgesucht?!“ Okay… bevor das ausartet oder ich beleidigend werd, lass ichs mal lieber 😉

Ansonsten ist meine Freundin gerade dabei, die Einladungskarten zu machen. Sobald sie fertig sind, kann ich vielleicht mal ein Exemplar fotografieren und hier hochladen. Sie werden auf jeden Fall sehr regenbogig 😉 und bunt.

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Ringe…

Das einzige, was bisher bei der Hochzeitsplanung nicht wirklich „schwer“ war, war die Entscheidung, welche Eheringe wir wollen.

Es werden diese hier, nur ohne die Unterschrift:

Die Ringe sind von Brent&Jess, handgemacht und kommen aus den USA… Und sind leider (relativ) teuer, aber die fertigen Ringe sind Unikate und wir finden sie schön 😀

Da wir heute erfahren haben, dass wir mehr Weihnachtsgeld als geplant bekommen, werden wir uns die Ringe einfach „leisten“. Schließlich tragen wir sie bis wir dann 111 Jahre alt sind und auf unserer Veranda sitzen und… Aber das ist ein anderes Thema 😉

Brautkleid…

Im Moment gibt es bei uns ein „Brautkleid-Drama“. Wirklich. Normalerweise sind wir ja nicht hundertprozent-Vollblut-Tussis, die jede Woche shoppen müssen (Alle paar Monate reicht auch ;-)). Aber die Auswahl der Brautkleider macht uns fertig…

Das erste Problem ist, dass unsere Eltern sich jeweils bereit erklärt haben, sogar komplett von allein, die Kleider zu bezahlen. Wir, als arme Studenten (Oder auch garnicht so arm, aber das muss ja keiner wissen!) haben uns darüber natürlich gefreut. Nun bilden diese sich jedoch auch ein, Mitspracherecht und Vetorecht zu haben. Da ist das eine Kleid zu „mädchenhaft“, das andere zu teuer, jenes ist dann wieder nicht „dem Anlass entsprechend“… Das nervt langsam nur noch. Mittlerweile haben wir schon gefühlt eine Million Brautkleider ausgesucht und wieder verworfen.

Ich glaube, das Problem ist einfach, dass wir noch nicht so „alt“ sind, um uns in traditionellen Rüschen-Puff-Puff-Kleidchen wirklich wohl zu fühlen. Ja, vielleicht sind wir einfach noch nicht „erwachsen“ und fühlen uns auch nicht so. Ich möchte auch garnicht erwachsen werden, und ich stehe dazu, dass ich auch Interessen habe, die genauso gut ein 8-jähriges Kind haben könnte. Da sich das bisher noch nicht geändert hat, wird sich das wohl auch nicht mehr ändern.

Leider möchten uns vor allem die Eltern meiner Freundin dahingehend beeinflussen, dass wir ein super-konservatives, „dem Anlass angemessenes“ Outfit wählen. Manchmal frage ich mich ja schon, wer da nächstes Jahr überhaupt heiratet. Vielleicht ist das Problem einfach, dass die Mutter meiner Freundin selbst total schlicht und schmucklos geheiratet hat. Aber eigentlich verstehe ich das Problem auch nicht. Meiner Mutter hingegen ist vor allem wichtig, dass das Kleid möglichst günstig ist. Jedes Mal, wenn ich ihr von einem potentiellen Kleid erzähle, darf ich mir anhören: Geh doch zu einem Türken und lass es dir dort schneidern!

Und sowieso habe ich langsam keine Lust mehr. Die ganze Zeit dürfen wir uns anhören, was wir ja für blöde Ideen haben. Und wie „mädchenhaft“ und „wenig erwachsen“ wir doch sind. Und die ständigen Sprüche „Es ist ja eure Hochzeit, aber ich würde (ein anderes Restaurant wählen/ein anderes Kleid aussuchen/einen anderen Ort wählen/xy einladen).“ Ich mag die ganzen Leute langsam garnicht mehr einladen. Ehrlich gesagt bin ich jetzt schon so gestresst, dass ich nicht weiß, wie ich die nächsten Monate überstehen soll…

Und das größte Problem bei der Auswahl des passenden Brautkleids ist natürlich der Preis. Wenn ich schon immer lese „Die haben ganz günstige Brautkleider, schon ab 500 Euro!“ Ganz ehrlich? Dieses Kleid trägt man maximal einen ganzen Tag lang. Wieso sollte man dafür am Ende tausende Euro ausgeben? Nicht falsch verstehen: Ich kann schon nachvollziehen, dass man sich an seinem Hochzeitstag ganz besonders schön finden möchte. Aber wenn ich mir dann überlege, dass allein das Kleid und das Drumherum wie Schuhe, Schleier etc. uns unter Umständen eine komplette Kinderwunsch-Behandlung finanziert… Das ist einfach unverhältnismäßig. Mal abgesehen davon, dass meine Mutter anscheinend noch nichtmal bereit ist, mehr als 100 Euro für das Kleid zu bezahlen.

Am liebsten würden wir ja so heiraten:

Bild

Ich verstehe schon, dass der Stil nicht jedem gefällt. Aber letztendlich ist es doch unsere Hochzeit! Und warum sollte ich ein klassisches „Standesamt-Brautkleid“, oder noch schlimmer, vielleicht sogar ein „Kostüm“, tragen, wenn es doch mal so überhaupt nicht zu uns passt?

Also müssen wir wohl weiter nach der Nadel im Heuhaufen suchen.

Suchprofil:

– Kleid

– dem „Anlass angemessen“

– weder mädchenhaft noch pompös

– idealerweise komplett kostenlos oder höchstens 100 Euro „teuer“

– keine „Mode für kleine Mädchen“, weil ja „zwei junge Frauen ernsthaft“ heiraten möchten (Verdammt, wir heiraten nur, damit wir zusammen Kinder haben können! Von mir aus hätten wir den Schritt ja auch überspringen können, nur leider muss das nunmal sein!)

– Und natürlich: Es muss allen anderen gefallen und wir sollen uns doch bitteschön „dem Anlass entsprechend feierlich“ kleiden.

 

Also, hier die To-Do-Liste:

– Einfach alle Gäste ausladen und allein feiern.

Wir könnens eh nicht allen Recht machen, und möchten das auch garnicht.

„Es ist ja nicht so schlimm“…

Ist der Standardsatz meiner Mutter, wenn ich ihr davon erzähle, wie benachteiligt wir in manchen Dingen gegenüber Hetero-Paaren sind. Und das nervt gewaltig. Erst einmal verstehe ich ja nicht, wie sie das überhaupt beurteilen kann. Erstens ist sie nunmal mit einem Mann(!) verheiratet – zum zweiten Mal, übrigens. Außerdem hat sie ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung: Das ist ja auch der Grund, weshalb ich versuche, ihr das Thema zu erläutern. Und ihr die Probleme aufzuzeigen, die wir im Alltag haben und haben werden, sobald wir Kinder haben. Aber das ist ja alles nicht so schlimm, nein. So nach dem Motto: Seid froh, überhaupt irgend etwas zu bekommen. „In anderen Ländern ist es ja noch viiiiel schlimmer.“ Aber warum sollten wir uns an Ländern orientieren, die weniger fortschrittlich sind? Es kommt ja auch keiner auf die Idee, zu sagen: Ja, jetzt habt euch mal nicht so mit der Euro-Krise. Kann ja auch schlimmer sein. Wir könnten ja auch ein Entwicklungsland sein.

Es nervt einfach nur. Vor allem kommen die Kommentare auch relativ ungefragt. Und immer begleitet mit: „Ich würde es ja anders machen.“ Und ellenlangen Diskussionen, warum wir denn jetzt nun im Studium unbedingt Kinder möchten. Dann meine Standardantwort: „Ich möchte nach dem Studium frei sein, um auch in einem anderen Land zu leben und zu arbeiten. Und dann möchte ich mich nicht auch noch mit Kinder-Kriegen auseinandersetzen.“. Das eigentliche Argument, dass wir JETZT einen Kinderwunsch haben und keinen Grund sehen, ihn auf „später“ zu verschieben, zählt nämlich nicht. Weil das ja sowieso eine bescheuerte Idee (in ihren Augen) ist. Und es gibt ja mindestens eine Million Gründe, Kinder NICHT während des Studiums zu bekommen.

Langsam habe ich auf die ganzen Diskussionen einfach keine Lust mehr. Und warum so vehement behauptet wird, es wäre ja alles „nicht so schlimm“, verstehe ich auch nicht. FÜR UNS ist es schlimm. Es ist schlimm, dass wir nicht einfach so ein Kind bekommen können, und es ist schlimm, dass wir nicht „verheiratet“ sein können. Und mir graut es schon davor, mich bereits in Bewerbungen später direkt outen zu müssen. Familienstand: verpartnert… ICH finde das einfach nur schrecklich, weil ich selbst entscheiden möchte, ob und wann ich mich arbeitstechnisch „oute“. Vielleicht habe ich ja überhaupt keine Lust dazu, als Frau in der Informatik auch noch direkt von Beginn an den Klischee-Stempel „Lesbe“ aufgedrückt zu bekommen? Ich bin nunmal einfach nur eine Frau, die zufälligerweise eine Frau liebt. So what?

Es wird geheiratet!

Nachdem wir gestern über eine Stunde beim Standesamt waren, ist es nun besiegelt: Wir werden im April heiraten! Ab jetzt wird also die Hochzeit vorbereitet. Nach dem Termin haben wir uns nochmal darüber unterhalten, wie wir uns unsere Traumhochzeit vorstellen. Idealerweise hätten wir gerne einen Fotografen, der die Trauung und etwa eine Stunde danach noch Fotos macht. Also haben wir uns im Internet informiert, welche Fotografen in Frage kommen würden. Dabei haben wir eigentlich keine großartigen Ansprüche: Es muss kein Profi-Fotograf oder so sein. Wir möchten nur schöne Bilder, die idealerweise auch etwas künstlerisch aussehen. Also so in Richtung Fotografie-Student oder so…

Allerdings gestaltet sich die Suche anscheinend etwas schwieriger, als wir dachten. Bisher haben uns nur die Bilder von richtigen „Profis“ zugesagt. Liegt vielleicht auch daran, dass Hobby-Fotografen wohl kaum Portfolios im Internet haben und dort ihre Dienste anbieten. Bei den aktuell in Frage kommenden Fotografen würden wir allerdings mindestens 400 Euro für eine 2-stündige Begleitung bezahlen. Und das ist uns doch etwas zu viel… Also, falls jemand einen künstlerischen Fotografen in Berlin empfehlen kann, der diesen Preis unterbieten kann (Es muss wirklich kein Profi sein, uns reichen auch Hobbyfotografen!)… Immer her damit! 🙂

Außerdem haben wir uns nochmal nach Hochzeitskleidern umgesehen. Wir sind uns ziemlich sicher, dass ich ein weißes Kleid möchte und meine Freundin ein schwarzes Kleid tragen will. Das passt ganz gut, da meine Freundin von einem weißen Brautkleid eh nie so überzeugt war. Ich hingegen kann es mir nicht vorstellen, nicht in weiß zu heiraten.

…Allerdings haben wir bisher keine passenden Kleider in schwarz gefunden, außer die üblichen Angebote aus China. Und das hatten wir schon einmal – und brauchen es nicht wieder. Also: auch für schöne Brautkleider in schwarz, die möglichst nicht mehr als 1000 Euro kosten, nehmen wir gerne Vorschläge an! 🙂 Bei den weißen Brautkleidern ist die Auswahl hingegen so groß, dass ich beim besten Willen nicht weiß, wie ich mich da entscheiden soll…

Und das nächste Problem werden die Ringe… Eigentlich haben wir unsere „Traumringe“ schon entdeckt: In einer Broschüre zum Trauring-Schmieden… Allerdings kosten die Ringe wahrscheinlich etwa 1500 bis 2000 Euro, und dazu kommen dann noch die Kosten für den Trauring-Kurs. Deshalb haben wir uns entschieden, erstmal abzuwarten, wie viel Geld wir letztendlich auftreiben. Davon machen wir dann abhängig, wie „teuer“ die Hochzeit und das Drumherum ausfallen wird.

Ansonsten wurde mir gestern und heute mal wieder bewusst, wie schrecklich ich persönlich unsere Lage hier in Deutschland und in Europa finde. Das fing schon beim Standesamt an: Sowohl die Sachbearbeiterin als auch die Standesbeamtin, mit der wir am Ende sprachen, waren peinlichst darauf bedacht, ja immer schön brav „Lebenspartnerschaft“ und „Verpartnerung“ und „Lebenspartnerschaftsname“ zu sagen. Ist ihnen dann doch einmal das Wort „Ehe“ oder gar „Hochzeit“ herausgerutscht, folgte nur ein kurzes „äh, äh, ich meinte natürlich…“. Das war einfach ein mieses Gefühl, und es hat mich auch generell ein bisschen traurig gemacht. Auch als uns das Merkblatt zur Wahl des Nachnamens gegeben wurde, musste die Standesbeamtin uns extra darauf hinweisen, dass dies in unserem Fall ja der LEBENSPARTNERSCHAFTSNAME ist. Sie hätte nur keine Lust gehabt, das Merkblatt bisher auch für Lebenspartner zu gestalten. Nach 11 Jahren, in denen es bereits die „Lebenspartnerschaft“ gibt. In Berlin-Schöneberg, wo jede 10. geschlossene „Ehe“ keine Ehe sondern eine Lebenspartnerschaft ist. AHA.

Außerdem könnte ich mich ja immer darüber aufregen, wenn irgendwelche Konservativen ankommen, und meinen, man könnte uns die EHE ja nicht gewähren – wir würden ja nicht für den Fortbestand Deutschlands sorgen. Ja, was machen wir denn bitteschön nächstes Jahr? WIR, also ZWEI FRAUEN, werden Kinder haben. Und nach viel Papierkram und Zittern und Ungewissheit werden wir schließlich auch BEIDE(!) den rechtichen Status MUTTER im Bezug auf unsere Kinder haben – dank Stiefkindadoption. Aber mir ist schon bewusst, dass den überaus freundlichen Konservativen das Essen wieder hochkommen würde, wenn sie an die Möglichkeit auch nur im entferntesten denken würden. Generell ist DENKEN wahrscheinlich etwas, was diesen Menschen wohl echt schwerfällt… Aber hier sollte ich Schluss machen. Erstens möchte meine Freundin heute Abend mit mir Essen und ins Kino, und zweitens werde ich am Ende sonst noch beleidigend… *pfeif*

Nächste Woche…

…wird sehr anstrengend und aufregend. Wir haben einen Termin in unserer Kinderwunsch-Klinik. Immernoch Zyklusmonitoring – also Ultraschall und Blutabnahme.

Außerdem steht der Termin für die „Anmeldung zur Lebenspartnerschaft“ an. Gerade mal eine Stunde nach dem Termin in der Kinderwunsch-Klinik…

Dann haben wir uns entschieden, einen Informationsabend in einer anderen Kinderwunsch-Klinik zu besuchen. Es ist ja nun nicht sicher, ob wir einen Spender bei der Samenbank, mit der unsere Klinik zusammenarbeitet, finden. Also werden wir uns in der Zwischenzeit einfach auch mal andere Kliniken anschauen.

Was ich ja grundsätzlich dämlich finde, ist, dass wir uns die Klinik nicht komplett frei aussuchen dürfen. Selbst in Berlin gibt es nur – soweit ich bisher erfahren konnte – 3 oder 4 Kliniken, die uns überhaupt helfen. Außerdem arbeiten diese Klinken dann jeweils mit nur einer bestimmten Samenbank zusammen (Doch auch hier wieder: Keine eigene Erfahrung, nur vom Hören-Sagen. Wer andere Informationen hat, immer her damit.). Dabei hätten wir gern unsere Klinik mit einer anderen Samenbank… Aber man kann wohl als lesbisches Paar keineswegs alles haben.

Ich weiß, dass das im Grunde jammern auf hohem Niveau ist. Immerhin haben wir hier eine Auswahl an Kliniken, direkt vor Ort. Wir müssen nicht wie andere Paare hunderte Kilometer reisen und sogar ins Ausland gehen, um einen Arzt zu finden, der zu einer Behandlung bereit ist. Aber wie schön wäre die Welt nur, wenn wir uns einfach völlig frei aussuchen könnten zu welchem Arzt wir gehen und welche Samenbank wir wählen möchten…

Ein komplett anderes Thema:

Vor kurzem hat meine Freundin wieder mit ihren Eltern telefoniert. Und unter anderem eben auch über unsere Kinderwunsch-Klinik gesprochen und von den bisherigen Untersuchungen und Ergebnissen erzählt. Am Ende stellte sich heraus, dass die zukünftigen Großeltern eigentlich überhaupt kein Problem mit unserem Kinderwunsch haben. Das Problem war bisher anscheinend, dass nicht so ganz klar war, ob wir das jetzt nun wirklich umsetzen oder nicht. Deshalb gab es auch keine Nachfragen und keinerlei Interesse. Nun hat meine Freundin das aber geklärt und wir hoffen, ab jetzt reges Interesse und viele Nachfragen zu erhalten 🙂

Tja, wäre das nur mit unserem Umfeld generell so schön leicht… Bei meinen Eltern gibt es hingegen überhaupt keine Neuigkeiten, die erwähnenswert wären. Nur leere Versprechungen sich zu melden und dann kommt doch tagelang nichts. Und ich habe auch überhaupt keine Lust mehr, immer von mir aus den Kontakt zu suchen. Wenn offensichtlich kein Interesse an mir und meinem Leben da ist, dann eben nicht. Irgendwie kenn ich es auch nicht anders, also war ja nicht zu erwarten, dass sich das plötzlich ändert. Auch wenn ich natürlich gehofft hatte, dass so ein (bisher leider nur geplantes und noch nicht vorhandenes :-)) Enkelkind wenigstens ein klein wenig Interesse  hervorruft.