Babysachen aus Japan!

Wie angekündigt kommt nun der absolut ausführliche Bericht mit den Babysachen, die wir in Japan gekauft haben 😀

„Von oben nach unten“:

* Kuscheltiere aus dem Ueno-Zoo, links ein Fuchs (als Handpuppe), rechts ein roter Panda.

* Mittig befindet sich eine Rassel aus dem Film „Kikis Delivery Service“ von Ghibli.

* Ein Miffy-Holland-Shirt (das aber aus Amsterdam ist!), daneben ein gestreifter Pulli von Muji (den Laden gibt es teilweise in deutschen Großstädten auch, dort gibt es allerdings keine Baby- und Kindersachen), 2 Mickey-Shirts aus einem Baby- und Kinderladen in Odaiba

* In der untersten Reihe 2 Bodys von Old Navy und ein Shirt aus dem gleichen Laden wie die beiden Mickey-Shirts.

(Jaa, ich weiß, ihr wollt eigentlich alle nur das Bild sehen, also hier ist es:)

😉

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Ein Album mit (mehr) Bildern aus Japan gibt’s theoretisch auch schon, aber mal sehen, ob ich noch die Zeit finde, zu jedem Bild was zu schreiben.

Ansonsten haben wir, wie bereits erwähnt, unsere Eheringe bekommen. Sie sind einfach nur wundervoll und wir sind überglücklich!

Ein Foto von „außen“:

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Die Ringboxen an sich (mit Katzenhaaren im Hintergrund 😉 ):

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Die Ringe, leider etwas unscharf, da die Kamera nicht wollte:

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Jetzt brauchen wir nur noch ein passendes Ringkissen oder so, und dann war’s das mit der Vorbereitung für die Hochzeit. Wir sind zufrieden! 😀

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2 Arzttermine in 2 Tagen…

So. Am Montag hatte ich ja den 1. Arzttermin in der Kinderwunsch-Klinik. Erstmal nur ein Gespräch, das etwa eine halbe Stunde gedauert hat. Unter anderem mussten wir Fragen zu unserem Kinderwunsch beantworten (Wie lange besteht der Kinderwunsch schon, Ist der Kinderwunsch bei beiden gleich ausgeprägt, Ist der Kinderwunsch belastend?). Ansonsten eben das übliche – welche Krankheiten gab es in der Familie, bei mir selbst, wurde ich schon einmal operiert, und so weiter.

Also alles nicht dramatisch und die Ärztin war auch sehr nett. Sie war nur verwundert, dass wir noch soo jung sind 😉

So. Gestern, also einen Tag später, war dann bereits der 2. Termin für eine Untersuchung und Blut abnehmen. Die Untersuchung war echt schmerzhaft (wurde aber auch so angekündigt, also hat wohl so gestimmt…) und ich bin ja eh schon kein Fan von gynäkologischen Untersuchungen 😦 Hab mich auch etwa 6 Jahre erfolgreich davor gedrückt.

Soweit sieht erstmal alles wirklich gut aus, und wenn die Untersuchungsergebnisse ebenso gut ausfallen und wir das möchten (und bis dahin alles geregelt haben), könnten wir nächsten Zyklus schon anfangen! 😀

Jetzt müssen wir nur sehen, ob das zeitlich so klappt und wir uns den Stress antun wollen. Der Eisprung dürfte nächsten Zyklus dann direkt nach unseren Flitterwochen sein, und dann wird das wieder ein „aus Flugzeug raus, eine Nacht schlafen, morgens zum Arzt“. Und irgendwann nach der Hochzeit und vor der Insemination müssen wir dann auch noch zum Notar und einen neuen Vertrag unterzeichnen, da ja ich nun schwanger werden soll und wir dann verpartnert sind. Und dafür brauchen wir widerum meinen neuen Pass mit dem neuen Namen *wirr*

Momentan tendiere ich eher dazu, den Zyklus dann sein zu lassen und danach erst anzufangen. Aber mal sehen. Wenn der Eisprung sich noch etwas hinauszögert (und statt Freitag dann erst am Montag ist), sieht die Welt wahrscheinlich schon anders aus und wir würden es wahrscheinlich wagen, wenn wir so schnell an meinen neuen Ausweis kommen. 😉

Irgendjemand Erfahrungen bezüglich „neuer Pass nach Hochzeit“? Wann kann der beantragt werden? Vor der Hochzeit oder erst danach? Und wie lange dauert es dann, bis der fertig ist? Die normalen 3-4 Wochen, die es immer dauert?

So. Und jetzt muss ich mich mal fertig machen, weil wir dann um 12 Uhr das Restaurant für unsere Hochzeit testen möchten (endlich!).

Und, nur kurz: Demnächst berichte ich auch noch ausführlich über unsere Eheringe (die schon vor 1 1/2 Wochen hier angekommen sind…) und von den Babysachen, die wir in Japan gekauft haben 😀

Oder auch nicht.

Tja. War wohl doch nichts. Hormonwerte vom Freitag (gestern) waren grottig. Kein Eisprung in Sicht, keine Veränderung, nichts.

Der Arzt hat den Zyklus abgeschrieben, weiß aber auch nicht, was bei meiner Liebsten nun schief läuft. Er will auch keine weiteren Untersuchungen machen, außer nochmal einem ausführlicherem Hormonstatus im nächsten Zyklus. Und das soll uns zufrieden stellen? Achja, wir müssen jetzt abwarten, bis die Mens einsetzt. Keine Ahnung, wie lange das dauert. So wie ich den Zyklus der Liebsten kenne, wird iiirgendwann dann vielleicht doch noch ein Eisprung sein, und so lange müssen wir dann eben noch warten. Tolle Aussichten. Der Arzt ist übrigens der Meinung, dass die Zyklusschwankungen uns keine Sorgen bereiten sollen. Ist halt so, wir können ja dann im übernächsten Zyklus (dann soll es laut ihm losgehen, im nächsten Zyklus will er ja nochmal den Hormonstatus machen) stimulieren. Ja, wenn das Problem nicht gefunden wird, geht man halt gegen die Symptome an.

Gut, dass wir schon einen Termin bei einem Endokrinologen gemacht haben. Ich weiß nicht, ob ich gerade noch Kraft dafür hätte. Aber wir zwingen uns nun dazu, so lange zu suchen, bis wir den Grund für die Probleme finden. In der Zwischenzeit werden wir dann mal parallel bei mir schauen, ob alles in Ordnung ist.

Und vorerst widmen wir uns mal wieder meiner absoluten Lieblingsbeschäftigung: WARTEN.

2. Arzttermin – Hormonwerte

Mini-Zwischenbericht: Die Hormonwerte (vom Montag) scheinen seit dem 1. Mal Blut abnehmen (Freitag davor) etwas zu machen. Also gibt es vielleicht noch Hoffnung?

Am Freitag müssen wir nochmal hin. Sogar zwei Mal, weil wir nur nachmittags einen Termin bekommen haben und das Blut aber nur am gleichen Tag ausgewertet werden kann, wenn es morgens schon ins Labor gebracht wird. Wenigstens können wir dann mal direkt mit dem Arzt über die Werte sprechen, und müssen nicht Stunden auf den Rückruf einer Sprechstundenhilfe warten, die nur einen mickrigen Halbsatz vom Arzt weitergibt (ja, also, da passiert jetzt schon was…)

Uff. Naja… Zu viel Hoffnung für eine Insemination in diesem Zyklus mag ich mir nicht machen. Aber ein ganz winziges kleines Fünkchen vielleicht…

Außerdem stehen wir jetzt vor dem Problem: Was, wenn der Arzt die bisherigen Untersuchungen privat abrechnen möchte, wenn wir in diesem Zyklus eine Insemination wollen? Für den Fall ist der Zyklus dann sowieso hinüber. Auch, weil wir uns mit dem ganzen hin- und her jetzt nicht die besten Chancen für diesen Zyklus ausrechnen…

Arzttermin – Bericht

Also. Der Arzt ist ratlos, wir sind ratlos. Zyklustechnisch hat sich noch nicht viel getan, aktuell sind wir bei Zyklustag 28. Es steht PCO im Raum, allerdings passen dazu die (eigentlich für den jeweiligen Zyklusabschnitt optimal aussehenden) Hormonwerte nicht. Jetzt müssen wir den Zyklus halt „aussitzen“, wahrscheinlich alle paar Tage zum Ultraschall und Blutabnehmen kommen, und dann hoffen, dass am Ende irgend eine Diagnose rauskommt. So wie’s aussieht, wird sich der Zyklus aber wahrscheinlich noch über Wochen ziehen. Und: Wir haben absolut keinen blassen Schimmer, was das Problem sein könnte. Wirklich nicht. Und wir haben gegoogelt, viel gegoogelt. Nichts gefunden.

Echt frustrierend.

Nach diesem Schock heute haben wir uns entschieden, es vorerst jetzt bei mir zu versuchen – sofern alles in Ordnung ist und ich nicht auch noch Probleme habe, von denen ich nichts weiß. Mit Schrecken denke ich da an einen Frauenarzttermin vor etwa 1 1/2 Jahren zurück, bei dem mein linker Eierstock leicht vergrößert war…

Hm. Wird hoffentlich schon alles passen. Irgendwann müssen wir ja auch mal Glück haben, oder? Und davon abgesehen hab‘ ich ja nen vorbildlichen, regelmäßigen 28-30 Tage langen Zyklus, mit positiven Ovus im richtigen Zeitfenster und dazu passende körperliche Anzeichen. Sogar meine (wirklich schlimmen) Menstruationsschmerzen sind über die letzten Monate viiiel besser geworden.

Zum Glück haben wir für mich nächsten Montag gleich morgens einen Termin bekommen und dann werden wir sehen, wie’s bei mir so aussieht. Aber letztendlich wird die 1. Insemination wohl frühestens im Mai sein… *seufz*

Wieder zuhause Nr. 3 oder auch: Urlaubsbericht

So. Wie versprochen hier der „Urlaubsbericht“. Ich werd’s kurz halten, und überwiegend auf Bilder setzen 😀

Wir waren ja erst für einen halben Tag und eine Nacht in Amsterdam, bevor wir schließlich nach Tokyo weitergeflogen sind (über Rom…ich hoffe, ich bekomm das halbwegs zusammen 😀 ).

In Amsterdam angekommen haben wir erstmal im Hotel eingecheckt. Nachdem wir uns kurz den Weg in die Innenstadt rausgesucht hatten, sind wir dann auch losgelaufen. Mittlerweile hatte es zu schneien angefangen, was uns aber nicht weiter störte (kann man ja im Nachhinein mal so behaupten – es war zwar arschkalt und ungemütlich, aber das muss ja keiner wissen…).

Ein paar Bilder der Innenstadt:

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Das Bild ist NICHT bearbeitet! Das Haus ist wirklich so schief! 🙂

Neben der wirklich wunderschönen Stadt war besonders beeindruckend, dass wir dort in einem Süßigkeiten-Laden unter anderem Hawaiian Punch gefunden haben. Wem das nichts sagt: Zuckersüßes Getränk, uns bekannt durch Abby von Navy CIS und einfach lecker! 😀

Dann ging’s irgendwann wieder zurück ins Hotel, wir haben uns kurz umgezogen (weil wir doch etwas durchgefroren waren und die Klamotten durch den Schnee recht nass geworden sind…) und waren dann noch Essen.

Am nächsten Tag ging’s dann auch schon weiter nach Rom und dann nach Tokyo. Die Flüge waren weiter nichts besonderes. Der Langstreckenflug war halt ätzende 12 Stunden lang, aber naja…

Aber jetzt gibt’s erstmal wieder Bilder!

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Unser Wunsch, der jetzt zwischen vielen anderen Wünschen am Meiji Schrein hängt

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Der NMT verfolgt uns bis nach Japan – und das, obwohl unser 1. NMT auf sich warten lässt… *seufz*

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Für alle Katzenliebhaber und -besitzer: Ja, deutsches Katzenfutter in Japan… Ganz normaler Laden, vergleichbar mit nem etwas größeren Kaufhaus.

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Hello Kitty – süße Katze Nr. 1

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Mitten in Tokyo

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Jaja, die Japaner wissen offensichtlich schon, wann der Berliner Flughafen eröffnet wird – mal sehen, ob sie Recht behalten!

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Rainbow Bridge und Tokyo bei Nacht

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Preisfrage: Was kann diese Toilette alles (bzw. was kann man einstellen), wenn die Spülung automatisch funktioniert…? 😀

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Süße Katze 2

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Meine tierische Urlaubsliebe – leider zu teuer gewesen 😀 (5000 Euro umgerechnet… *seufz*)

Und zuletzt mal ein Bild von uns (vorurlaublich, auf dem Weg zum Flughafen Berlin):

-weg-

Wieder zuhause Nr. 2 oder auch: mitten in der Nacht wach

Ich bin mittlerweile (es ist kurz nach 6 Uhr morgens) seit etwas über 2 Stunden wach. Gestern bin ich vor lauter Erschöpfung gegen 17 Uhr eingeschlafen, und dementsprechend früh natürlich aufgewacht.

Achtung: Japan-Thema 😉 hat nur bedingt auch was mit Kindern zu tun…

Ganz kann ich es immer noch nicht glauben, dass wir wieder – ja wo eigentlich sind? Darüber nachzudenken macht mich traurig. Und so richtig nachvollziehen kann es einfach niemand… Ich verstehe es ja selbst nicht ganz. Was hat Japan denn, was mir hier so unglaublich fehlt? Was bringt mich dazu, dort absolut glücklich zu sein und hier gerade mit Tränen in den Augen zu sitzen?

Und währenddessen sitzt auf meiner einen Schulter ein Teufelchen, das mir erzählen möchte, dass es in Japan ja auch nicht so toll ist. Und was ich überhaupt habe: Dort wird unsere Familie nicht anerkannt, wir können Glück haben, wenn wir dort offiziell auch beide das Sorgerecht für unsere Kinder ausüben dürfen. Warum möchte ich trotzdem lieber dort sein? Warum kann ich mir eine Zukunft hier, in Deutschland oder auch in jedem anderen Land, nicht vorstellen? Oder ganz simpel: Was zur Hölle hat Japan, was Deutschland nicht hat?

Es ist so ein irrationaler Wunsch, dort leben zu wollen, obwohl so viel dagegen spricht. Und richtig schlimm dabei ist, dass mich niemand ganz versteht. Selbst meine Freundin möchte sich nicht zu 100 Prozent darauf festlegen, in Japan zu leben… Für sie ist es einfach ausschlaggebend, dass wir dort als Familie nicht anerkannt werden. Und dass unsere Kinder womöglich in der Schule gemobbt werden, weil wir nicht der „Norm“ entsprechen – kein harmloses Mobbing, wie es überwiegend in deutschen Schulen passiert (was allerdings auch schlimm genug ist, ich will das nicht herunterspielen!), sondern tägliche, körperliche und psychische Angriffe, die in Japan nicht selten mit einem Selbstmord der gemobbten Schüler enden. Aber das sind alles nur Mutmaßungen. So richtig wissen, wie es für unsere Kinder dort wird, können wir natürlich vorher auch nicht.

Aber auf der anderen Seite meiner Schulter sitzt ein kleines Engelchen, das mir von einem perfekten Leben erzählt: Während wir viel Geld verdienen, sind unsere Kinder ganztägig in der Schule und haben zahlreiche Möglichkeiten, ihren Interessen nachzugehen. In der Schule werden viele Clubs angeboten, die von Sport bis hin zu Kunst relativ jede Beschäftigung anbieten. Zudem der hohe Lebensstandard und der Fokus auf Bildung, die nicht als Qual, sondern als Segen betrachtet wird. Die hohe Sicherheit: Die Kinder müssen selbst in Großstädten keine Angst haben, bei Dämmerung allein nach Hause zu gehen. Generell muss man keine Angst vor Diebstahl oder körperlichen Angriffen haben. Kurz gesagt: Es könnte einfach perfekt sein. Mit etwas Glück finden wir beide einen gut bezahlten Job, der Spaß macht, haben als „Spezialisten aus dem Ausland“ einen recht guten Status in der Firma und der Gesellschaft und unsere Kinder haben ein recht gutes Schulsystem, das zwar viel Fleiß fordert, aber eben auch Bildung vermittelt. Auf jeden Fall wäre mir wohler dabei, unsere Kinder auf eine japanische Schule zu schicken, als hier in Berlin… *grusel*

Und neben den wichtigen, großen Punkten gibt es in Japan so viele, unzählige kleine Dinge, die ich toll finde. Angefangen mit den Convenience Stores, dem Essen, dann die vielen Einkaufsmöglichkeiten für alle „privaten“ Dinge (Hobbies, Produkte, die man hier nur über das Internet – wenn überhaupt – bekommt), die Menschen, die einerseits nett sind und andererseits kaum Interesse zeigen, wenn das nicht gewünscht ist (schwer zu erklären), und noch so vieles mehr.

Aber ich wiederhole mich. Auf jeden Fall fühle ich mich hin- und hergerissen, und werde jetzt erstmal mit meiner Freundin frühstücken (die gerade aufgestanden ist – es ist 6:43 Uhr). Später vielleicht mehr.