2014 wird anders.

– Wir werden (mit viel Glück) 2 Kinder bekommen. Auf jeden Fall eins 😉 Und das zweite wird wohl dann auch schon „da“ sein, ob nun im Bauch oder schon draußen 😀

– Ich werde MAMA! *Schockstarre*

– Wir werden (vermutlich) unseren Bachelorabschluss haben. Juchu!

– Wir werden (vermutlich) umziehen. Schnief!

 

Oder, wie meine Frau so schön sagt: Beeeebi! *lach*

Und nun verriegeln wir alle Fenster und Türen und widmen uns Big Bang Theory.

Unser Jahr 2014 wird großartig!

2013 war anstrengend (vor allem emotional), hat uns aber wirklich weitergebracht. Und das wunderbarste überhaupt ist passiert: Unser ShAmy hat sich entschlossen, es sich bei meiner Frau so richtig bequem zu machen! ShAmy fühlt sich sogar schon so wohl,  dass das „zuhause“ regelmäßig mit sanften Tritten malträtiert wird. Aber nur, wenn meine Hand gerade NICHT auf dem Bauch liegt! 😉 Wäre ja auch total uncool und un-nerdig!

Das Jahr schließen wir dann noch ab, indem wir Krapfen essen. Keine Berliner und keine „Pfannkuchen“ (häh?), sondern Krapfen. Juhu! 😀 Und nun widme ich mich unserem tollen ShAmy, es verlangt nach Mama-Aufmerksamkeit und Küsschen auf den Bauch. 😉

Namensfrage zu 90% geklärt – und neue Bilder!

So, die zweites Mädchen-Namensfrage haben wir nun zu 90% geklärt. Juhu! Mal sehen, ob es dabei bleibt. Ich würde ja an dieser Stelle sagen: „An mir soll’s nicht liegen“ – aber das wäre wohl doch eher unwahr.

Die Kinderwagenfrage beschäftigt uns noch etwas. Danke auf jeden Fall für die vielen Tipps, die haben uns schon wirklich viel weiter gebracht. Jetzt haben wir eher zu viele Optionen 😉 Aber das ist tausend Mal besser, als garkeine. Jetzt müssen wir uns eben entscheiden, was uns wichtig ist: Soll der Wagen neu sein oder ist gebraucht auch in Ordnung? Wie viel Geld wollen/können wir dafür ausgeben bzw. wie viel ist uns ein Kinderwagen wert? Grundsätzlich fanden wir den Hartan VIP XL ganz schön, außerdem eben den Bugaboo (unangefochtene Nr. 1 momentan). Der Mamba von ABC Design hat auch eine ganz gute Figur gemacht; den haben wir am 23. Dezember mal probe-geschoben. Da müssen wir nochmal einen größeren Laden finden (und etwas mehr Zeit haben), und die nochmal ausprobieren. Der gefällt uns zwar nicht zu 100%, aber er lässt sich super schieben und der Preis ist eben echt fantastisch. Kostet reduziert (gesehen haben wir am Montag einen für 249 Euro!) ja weniger, als so mancher Wagen einer „teuren“ Marke gebraucht…

Und dann haben wir jetzt noch die Kinderwägen von Quinny näher angeschaut. Der „Buzz“ und der „Speedi“ sind uns da besonders aufgefallen. Mal sehen, vielleicht finden wir da auch noch einen Laden, in dem wir die probe-schieben können.

So, bleibt im Prinzip nur die Frage, ob wir selbst zahlen müssen, oder nicht. Da ist meine Frau aber nicht gewillt, mal bei ihren Eltern nachzuhaken. Hm… Von meinen Eltern kommt da garantiert nix; meine Mutter ist aufgrund der Scheidung komplett pleite – mehr als sonst eh schon – und mein Vater – muss ich nichts zu sagen. Das Baby hat ja nicht unsere heiligen Familiengene, wir können wahrscheinlich „froh“ sein, wenn er uns aus Anstand zur Geburt gratuliert.

Anderes Thema: Bilder! Langsam rundet sich da was. Gewicht ist immer noch das selbe wie vor der Schwangerschaft, leider. Tendenz eher nach unten – zwischenzeitlich hatte meine Frau mal ein Kilo zugelegt, das ist jetzt aber auch wieder ins nirgendwo verschwunden. Die Waage findet das Kilo auf jeden Fall nicht mehr und zeigt brav tagtäglich fast exakt das gleiche Gewicht an.

Aber genug der Worte, jetzt lasse ich Bilder sprechen!

Nur Baby-Bauch:

babybauch16-4

Baby-Bauch in Shirt verpackt:

babybauch16-4-shirt

Wie gesagt – wenn man weiß, dass da was ist, sieht man es auch schon. 😀

Namenssuche, Kinderwägen und Geschmack

So,

heute gibt es mal wieder einen Beitrag in der Rubrik „Schwangerschafts(geschmacks)verirrungen“.

Punkt Nr. 1 auf der Tagesordnung: Die Namenssuche. Namen für Mädchen, in erster Linie. Achje, großes Drama. Wir sind ja nun glückliche „Besitzer“ von  einer(!) Einigung in diesem Bereich. Das bedeutet: Ein Mädchen dürfen wir bekommen. Yay! 😀

Und nun die schlechten Nachrichten: Ja, wir dürfen ein Mädchen bekommen. Eins. Und dann ist Schluss. Mögliche Alternativen, die wir haben, sind nun: Nach dem 1. Mädchen kein Kind mehr zu bekommen oder die Embryonen einer Geschlechtsselektion zu unterziehen. Keine wirkliche Alternative, die sinnvoll wäre, dabei, was? Also müssen wir uns da was überlegen. Die Top 500 Namen von 2012 haben wir übrigens schon durch. Bis zum Erbrechen. Es blieb bei einer „Übereinstimmung“. Möchte jemand einen 2. Mädchennamen zu Helena beisteuern? Oder, ich hab noch eine Idee: Wir erfinden einfach einen Namen! Das wärs doch. Oops, oder doch nicht: Einen Fantasienamen wollen wir nicht. Ach Mist. Meine Frau will Mathilda und ich will Sophia für ein 2. Mädchen. Über ein 3. Mädchen reden wir noch garnicht…

Punkt Nr. 2 auf der Tagesordnung: Kinderwägen! Entschieden ist noch nix. Obwohl, im Prinzip schon: Die Eltern meiner Frau sollen uns einen spendieren! 😛 Das ist doch eine Idee. Wenn nicht, dann gibt es keinen. Muss ich halt in der Schwangerschaft tragen. Bis ich dann explodier (bauchmäßig) kann meine Frau dann wieder tragen, weil dann locker der magische Zeitpunkt „8-12 Wochen nach der Geburt“ erreicht ist. Juchuuu! Weil, mal ehlich: Ein Schrott-Dingens von Kinderwagen für 400 Euro? Oder die robuste Variante für 700 Euro aufwärts? Dafür, dass wir den maximal ein paar Monate „brauchen“ würden? Und hässlich sind die meisten Kinderwägen, wirklich! Gefühlt 95 Prozent der Wägen sind braun, beige oder schwarz. Sag mal, sind wir hier auf einer Trauerveranstaltung? Warum nicht ein wenig Mut beweisen und FARBEN auf das Monstrum von Schiebekarre bringen? Wär doch mal eine Alternative. Und die wenigen Hersteller, die erkannt haben, dass Farben doch kein Teufelszeug sind, lassen sich diese Erkenntnis teuer (richtig teuer im Sinne von vierstellig) bezahlen.

Womit wir dann bei etwas wären, was ich wirklich so überhaupt nicht nachvollziehen kann: Frauen brechen schlicht in Gekreische aus und sehen den Damen der Zalando-Werbung erschreckend ähnlich, wenn sie ein kackbraunes Ungetüm von Kinderwagen erstehen. Das wird dann betitelt mit: „Hach, ich könnte den die ganze Zeit einfach nur anstarren und durch die Wohnung schieben, der ist ja sooo-hoooo schön!“ Sind das die Schwangerschafshormone? Oder sind diese Frauen so manipuliert von Werbung, dass sie das tatsächlich und wirklich ernsthaft schön finden? Also meine Frau findet die nach wie vor hässlich – einen Moment, Schock, Schreck, Hilfe – ist an meiner Frau was falsch, weil sie nicht wie oben beschriebene Frauen reagiert? Kann mir jemand den Sachverhalt vielleicht erklären? Was machen wir falsch, dass wir diese kackbraunen (wahlweise auch beerdigungs-schwarzen) Wägen hässlich finden? Oder liegen alle anderen falsch? Klar, über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten… Aber haben tatsächlich 95% der typischen Schwangeren keinen Geschmack mehr? 😛

Probleme sind da, um sie zu lösen!

Problem 1: Voraussetzungen sind geändert. Wir können mit den „restlichen“ Embryonen nun hoffentlich noch 3 Transfere machen. Sind doch ganz praktisch „verpackt“ bzw „verteilt“. Mal sehen. Eine Frage müssen wir noch klären. Und die Embryonen gehören MIR. Nur mir 😉 (Meine arme Frau, lol)

Problem 2: Wen interessieren schon Gene? Wir haben noch 2 perfekte MOT-30-Straws vor Ort in Lagerung. Schon bezahlt und bei kuscheligen -196 Grad im Stickstofftank gelagert. Perfekt! Und wer weiß? Vielleicht werden aus unseren 5 verbliebenen Embryonen noch 5 Kinder. Oder 3. Oder 2. Oder 10? Möglich ist da ja theoretisch alles 😉

Davon abgesehen hat der Bauch meiner Frau heute ein „plöpps“ gemacht und sieht nun richtig Baby-bauchig aus. Hach, ich bin verliebt. Heute Abend hat sich ShAmy wieder bewegt, meine Frau hat es als „blubben“ beschrieben. Herrlich! 😀 Ich bin glücklich.

2 Probleme

So, also aktuell haben wir 2 „Baustellen“, oder auch Probleme. Nennt es, wie ihr wollt 😉

Problem 1: Unsere Embryonen wurden umgelagert -.- In die „neue“ Klinik in Piiiep, seufz. Chaos, unglaubliches. Lösung ist nicht in Sicht. Jetzt warte ich geduldig darauf, dass der Arzt antwortet. Meine Fragen beantwortet. Und dann sehen wir weiter. In Piiiep (Standort der neuen Klinik) eine Behandlung beginnen kommt immer noch nicht in Frage. Höchstens, wenn sich die Voraussetzungen ändern. Embryonen sind nicht über Los gegangen, haben keine 4000 Euro eingezogen. Knapp 150 Euro Einlagerungskosten extra. Urghs. Ja, nervig ist es schon. Noch nerviger ist allerdings, dass wir ja selbst schuld sind, zum Teil. Naja, hinterher ist man immer schlauer, oder?

Problem 2: Sperma. Ja, Sperma kann auch ein Problem sein! Die Qualität, die Menge, das Aussehen… Nein, Spaß beiseite. Obwohl, die Qualität gehört mit zu unserem Problem. Weil es die von unserem Spender nur noch in super-duper-megafantastisch für super-duper-nicht-so-fantastische 800 Euro pro 0,5 ml gibt. Oder in super-unterirdisch-schlecht für super-duper-megafantastische 60 Euro pro 0,5 ml. Kann man das nicht vertauschen? Und was machen wir mit den anderen beiden Samenproben der anderen beiden Spender, die wir schon gekauft haben und die in unserer alten Klinik so schön im Stickstoff vor sich hingefroren werden? Wie wichtig ist es uns, dass es der gleiche Spender ist? Warum sind wir bin ich nicht mutig genug, einfach „Scheiß drauf“ zu sagen und auf die 5 Embryonen zu vertrauen, die wir noch haben? Und falls dann, wenn und eventuell möglicherweise, doch noch ein 3. Kind kommen soll – Pech gehabt, dann eben mit anderem Spender, wenn unser Spender bis dahin „ausverkauft“ ist – er ist nämlich leider nicht mehr aktiv, es kommt also auch nichts neues nach? Es garantiert uns dann ja auch keiner, dass eine Samenprobe von unserem Spender reicht, oder zwei, oder drei… Wo zieht man dann die Grenze? 

Kleine To-Do-Liste

– Nicht darüber aufregen, dass unsere Embryonen schon umgelagert wurden

– Krönchen zurechtrücken und geduldig(!) auf eine Antwort des Artzes vor Ort warten

– Damit auseinandersetzen, welche Samenproben wir von unserem Spender noch bestellen

– Auf die Info warten, was wir mit unseren restlichen Straws machen „dürfen“

– Tiiief durchatmen und meine Frau wieder gesund bekommen

– Überlegen, ob wir die Behandlung doch hier vor Ort durchziehen können/möchten