der horror nimmt kein ende…

donnerstag morgen war noch alles gut. wir wachten wie üblich irgendwann auf, weil die Kleine wach war.

irgendwann nahm ich sie hoch, ich weiß nicht mehr wann. Sie kam mir so heiß im Gesicht vor, also Fieber messen. 39,3 Grad. also haben wir den Kinderarzt angerufen. Anweisung: Paracetamol-Zäpfchen geben. Gut, gemacht. Ein winziger Teil des Zäpfchens kam irgendwie nach wenigen Minuten wieder raus. Fieber sank aber (38,5), deshalb haben wir erstmal nichts weiter unternommen.

irgendwann war ich in der Küche. Kam ins Schlafzimmer, die Kleine kotzte. Erbrochen hatte sie sich 10 oder 15 Minuten zuvor schon bei mir im Tuch. Aufgewischt, ich bin nochmal wegen irgendwas in die Küche, während meine Frau die Kleine auf dem Bett beaufsichtigte. Die Kleine weinte, weil ich ihr nach dem Spucken den Mund abgewischt hatte und sie das absolut hasst. Meine Frau hatte sie also im Arm.

Nach einer Minute kam ich wieder ins Schlafzimmer und sah, wie die Kleine starr in eine Richtung blickte und sich ihre Faust ruckartig bewegt hat. Ich hab erstmal versucht, die Aufmerksamkeit der Kleinen zu bekommen, hab sie angesprochen – keine Reaktion. Meine Frau völlig von der Rolle: Ist doch alles ok, sie liegt doch hier in meinem Arm. Ich nahm die Kleine mit ans Fenster, an die frische Luft. Mittlerweile krampfte sie stark und sabberte dabei. Meine Frau sah fix im Baby-Notfallkurs-Heft nach, was man bei einem Fieberkrampf machen soll. Keine 5 Sekunden später wählte sie den Notruf. Nach gefühlten Ewigkeiten in der Warteschleife, in denen die Kleine im meinem Arm am offenen Fenster weiter krampfte und nicht ansprechbar war, ging irgendwas, irgendetwas in der Leitung ran. Meine Frau sagte ihren Namen, wollte ansetzen zu erklären, was los ist – Warteschleife – panisch an mich: Da war gerade jemand dran und jetzt bin ich wieder in der Warteschleife! Ich: Weiter dranbleiben, warte einfach noch! Meine Frau blieb dran und schließlich ging wieder jemand ran und holte sie aus der Warteschleife. Sie nannte unsere Adresse. Zack – weg – aufgelegt. Oder kam zuerst nochmal Warteschleife? Ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall erschien nach dem Anruf in unserem Display der Hinweis „Aufgelegt“, der immer dann erscheint, wenn der Gesprächspartner auflegt und man selbst NICHT die Verbindung getrennt hatte.

Das telefon klingelte wieder. Dran war anscheinend der Mensch von der Notarzt-Nummer. Diesmal konnte meine Frau erklären, was los ist. Sie also – verhältnismäßig – ruhig nochmal alle Daten genannt, und am Ende des Satzes gesagt, dass unsere Tochter einen Fieberkrampf hat. Der Mensch am anderen Ende wollte ihr nicht glauben, wollte sie vertrösten und schon wieder auflegen. Meine Frau bestand darauf, dass der Mensch ihr nun sagt, ob er einen Rettungswagen schickt oder wir selbst in die Klinik fahren müssen. Schließlich endlich: Es wird jemand geschickt, in wenigen Minuten sollte jemand da sein. Die Kleine weiterhin krampfend und nicht ansprechbar, mittlerweile fiepte sie seltsam und es wirkte, als würde sie recht schlecht Luft bekommen.

Notarzt kam, dann gab es erstmal Paracetamol und Diazepam. Es wurde und wurde nicht besser. Nach etwa 15 Minuten insgesamt, davon 10 Minuten nach Paracetamol und etwa 7 Minuten nach Diazepam blickte die Kleine wenigstens mal in die andere Richtung. Irgendwann machte sie die Augen zu und entspannte etwas. Es wurde entschieden, dass wir ins Krankenhaus müssen.

Wir fuhren mit Blaulicht und in 2 Wägen ins Krankenhaus, insgesamt waren wir sicher 15 Minuten unterwegs. Meine Frau war bei der Kleinen im hinteren Auto und ich fuhr vorne mit, weil ich ja im Zweifelsfall nichts hätte entscheiden dürfen.

Irgendwann waren wir dann auch da. Die Kleine hatte sich etwas beruhigt und schlief immer noch im Arm meiner Frau. Wir mussten zu Anmeldung. Versichertenkarte, Ausweis meiner Frau. Dann ins Untersuchungszimmer. Chaotisch, wir sprachen mit 2 oder 3 Ärzten und 2 oder 3 Schwestern, ich weiß es nicht mehr genau. Irgendwann entschieden sie dann, die Kleine auf die Intensivstation zu verlegen. Sie war immer noch nicht wach. Lag einfach da, atmete flach. Wir versuchten auch ruhig zu bleiben. Irgendwann waren wir dann allein, also zu dritt. Meine Frau fing an zu weinen, ich versuchte irgendwie, die Nerven zu bewahren und sie zu beruhigen. Ich faselte irgendwas von wegen „es wird schon alles gut“. Ich erinnere mich kaum daran. Und die Kleine schlief. Und wimmerte. Ich begann, ihr Lieblingslied zu summen. Sie wurde ganz still und lag so unglaublich friedlich da, ich legte schließlich meine Hand auf ihre Brust und dachte an garnichts mehr.

Wir wurden abgeholt und fuhren 1 Stockwerk nach oben auf die Intensivstation. Irgendwas wurde geredet. Die Kleine wachte auf und reagierte nicht so recht auf mich, zumindest blickte sie mich nicht an. Ich versuchte, nicht komplett panisch zu werden. Ab da weiß ich viel nicht mehr. Irgendwann nahmen sie unsere Kleine mit und parkten uns auf einer Bank; es würde in 20 Minuten jemand kommen um uns abzuholen, wir müssten dann noch die Anmeldung in der Intensivstation machen. Wir waren inmitten vom nirgendwo und sahen außer ein paar Besuchern der Intensivstation (Eltern und Angehörige) keine Menschenseele, und erst recht keine Angestellten des Krankenhauses. Wir warteten. Nach einer Stunde etwa hatten wir die Schnauze voll und klingelten bei der Intensivstation. Von Anmeldung war keine Rede mehr. Wir durften endlich zu unserer Kleinen, die wieder schlafend da lag. Die (einzig absolut nette!) Krankenschwester erzählte und fröhlich und strahlend, wie unglaublich bezaubernd sie ist und redete davon, dass unsere Kleine versucht hatte, ihr die Brille abzunehmen – als die Schwester das verhinderte, wurde die Kleine mächtig unzufrieden und fing an zu meckern. Davon abgesehen turnte sie wohl rum und verzauberte alle mit Strahlen und Glucksen. Ein erster Augenblick des Aufatmens, die Kleine war also noch sie selbst.

Irgendwann muss die Kleine dann auch aufgewacht sein, ich bin mir nicht sicher, wann. Ihr wurden viele Medikamente an den Zugang gehangen. Ein Arzt informierte uns, dass sie eine Punktion gemacht haben, um Hirnwasser zu entnehmen und wir deshalb vorsichtig sein sollten, wenn wir sie hochnehmen.

Irgendwie brachten wir den Tag rum. Ich kaufte noch etwas ein, irgendetwas in der Cafeteria und ging letztendlich noch zu einer Drogerie, weil die Kleine aus den Flaschen im Krankenhaus nicht richtig trank. Abends ging meine Frau nach Hause, auf dem Weg übergab sie sich 2 Mal. Sie hatte Schlaf dringend nötig, deshalb hatten wir uns entschieden, dass ich nachts bei der Kleinen bleibe. Irgendwann versuchte die Nachtschwester mich noch zum Gehen zu überreden. Die Schwester, die übrigens nach 180 ml Pre schnippisch meinte, ob denn noch wirklich ein Fläschchen notwendig wäre, als ich um einen Nachschlag bat (die Kleine hatte die 180 ml auf 2 Mal aufgeteilt, beim 2. Mal war nur noch ein Rest da, was sie nicht satt gemacht hat – also brüllte sie. Und da wagt diese dumme Gans es doch tatsächlich, dämliche Aussagen in die Richtung „Ist das denn echt noch notwendig, sie hatte doch schon 180 ml!“ zu treffen).

Nachts bekam ich gnädigerweise einen Stillsessel, in dem ich schlafen „durfte“. Eine andere Mutter (3-Bett-Zimmer) nächtigte ebenfalls auf diesem wunderbaren Sessel. Ich habe eine Stunde geschlafen, mir tat alles weh. Die Kleine war sehr unruhig und das Fieber wollte nicht so richtig unter 38 Grad fallen, ständig 38,2, 38,3 – irgendwann bekam sie nochmal Paracetamol und es fiel endlich in den Bereich rund um 37 Grad.

Morgens um kurz nach 6 kam meine Frau wieder, die Kleine schlief endlich wieder, nachdem sie von 5-6 Uhr wach war und nur gejammert hat.

Gegen 10 wurden wir auf die normale Station verlegt. Die Kleine konnte langsam nicht mehr; ihr ging es grundsätzlich ja schon wieder super und sie hing an der Intensivstation an zigtausend Schläuchen. Unter anderem einer Sonde, die dauerhaft in ihrem Po steckte und Fieber gemessen hat. Leider verrutschte diese ständig und musste an die 10-15 Mal neu verlegt werden. Zusätzlich mussten die zahlreichen anderen Sonden auch immer mal wieder neu gelegt werden, weil die Kleine sich die Kabel verwurschtelte und abrupfte.

Wir waren gegen 10.15 Uhr auf der normalen Kinderstation, 3-Bett-Zimmer. Eine Begrüßung durch die Schwester und lange nichts mehr. Die Kleine schwankte zwischen brüllen wie am Spieß, rumgrinsen und rumturnen, manchmal fröhlich, manchmal mit Gemecker. Sie schlug sich immer wieder den Kopf an dem blöden Gitterbett aus Metall an, weil sie übernächtigt und fahrig war, aber nicht aufhörte, rumzuturnen. Also verbrachten wir den Tag mit trösten, kuscheln, gemecker ertragen und von vorn. Leider hatte die Kleine auch immer noch den Zugang, durch den ganze 15 ml Kochsalzlösung pro Stunde liefen (vermutlich, damit der Zugang bestehen bleibt). Mittags/Nachmittags kam der Arzt vorbei, wir fragte, was denn nun sei und überhaupt, die Kleine würde ja eh nur noch Kochsalz bekommen und hätte seit nachts kein Fieber mehr gehabt. Er meinte, er müsste nochmal nachfragen, aber wir können dann wohl vermutlich heute nach Hause, weil außer Fieber messen würde eh nichts mehr gemacht werden. Wir waren fröhlich, irgendwann nach 2 Stunden kam dann eine Schwester und wies uns an, zum Ultraschall nach unten zu fahren. Auf die Nachfrage, welcher Ultraschall denn gemacht werden sollte, konnte die Schwester auch nicht antworten. Also fuhren wir nach unten und uns wurde gesagt, dass noch ein Ultraschall vom Gehirn gemacht werden sollte. Gut, mal wieder 20-30 Minuten gewartet und dann war der Ultraschall. Alles sah prima aus und wir wurden mit eine Din A 4 Blatt mit den Untersuchungsergebnissen nach oben geschickt. Oben haben wir nach gefühlten Ewigkeiten endlich eine Schwester gefunden, die den Befund entgegen nahm und an den Arzt weiterleiten wollte. Irgendwann – mittlerweile war es 5 oder so – kam der Assistenzarzt; wir dürfen nicht nach Hause, weil das Viren-Ergebnis der Hirnwasserpunktion erst morgen früh vorliegt. Bis dahin müssen wir noch da bleiben. Er verkündete uns dann, dass das Anti-Viren-Mittel nochmal gegeben werden muss, und erst abgesetzt wird, wenn das Ergebnis morgen vorliegt – also wurde der Kleinen das in den Zugang gespritzt – 50 ml mit einer Geschwindigkeit von 40 ml pro Stunde.

Irgendwann schlief die Kleine ein. Ich machte mich fertig, um nach Hause zu gehen, weil ich nicht mehr zurechnungsfähig und müde war. Meine Frau wollte bleiben. Die Kleine war beim Fläschchen trinken seelig eingeschlafen und hat sich nicht einmal durch das Brüllende Kind, das mit im Zimmer war, beeindrucken lassen. Eine Krankenschwester kam rein und fragte uns, wie die Temperatur der Kleinen vor dem Schlafen war. Meine Frau sagte, dass wir direkt vor dem Schlafen nicht gemessen haben; aber die Temperatur über den Tag war immer unter 38 Grad; die letzten Messungen im Bereich von 37,0-37,4 Grad. Die Schwester machte uns runter, warum wir denn nicht gemessen hätten – sie hätte uns doch angewiesen, bei jedem Windelwechsel zu messen. Meine Frau erklärte, dass die Kleine beim Trinken eingeschlafen war und wir eine Stunde vor dem Einschlafen das letzte Mal gewickelt haben. Ich warf ein, dass die Kleine überhaupt nicht mehr heiß war und sich völlig normal temperiert angefühlt hat. Die Schwester zickte mich an, sie wären hier ja in der Charite und da würden sie nur auf echte Zahlen etwas geben. Sie herrschte uns an, der Kleinen gefälligst jetzt sofort Fieber zu messen und so fertig wie wir waren, taten wir es einfach. Die Kleine war über den Tag eh schon total durch, wenn wir nur die Windel aufgemacht haben, weil sie wusste, dass wir dann wieder Fieber messen und das dämliche Thermometer ewig brauchte, um fertig zu werden. Tja, natürlich wachte die Kleine direkt auf, als wir auch nur den Klett der Pampers geöffnet haben. Und brüllte, und brüllte. Meine Frau maß trotzdem Fieber – 36,9. Die Schwester dackelte ab und ich sagte etwas ungehalten: Ja, ist ja auch egal, ob das Kind jetzt wieder einschläft, hauptsache die dämlichen Zahlen stimmen! Die Schwester ging darauf kaum ein und gab mir zu verstehen, dass sie mich eh nicht für voll nimmt und ihr Wort hier Gesetz ist. Die Kleine würde schon wieder einschlafen.

irgendwann beruhigte sich die Kleine und ich fuhr nach Hause. Ich bin den Heimweg über nur am heulen gewesen und verstehe die Welt nicht mehr. Ich hab mit einer Freundin telefoniert, die zwar auch die Ärzte verstehen kann, aber eindeutig der Meinung war, dass das so auf keinen Fall rechtens ist und schon erst recht nicht nett und menschlich und wir ein Recht haben, zu erfahren, was überhaupt passiert.

ich schick es jetzt einfach ab und geh schlafen, morgen mag ich um 6 in der Klinik sein.

Neues vom Teufelchen!

Wooohooo, unser Baby wird groß! Gut, dass da in meinem Bauch ein weiteres heranwächst 😉

Am 26.01.2015 machte das Teufelchen die ersten Schritte an der Hand! Noch sehr tapsig und wackelig, aber es machte ihr sichtlich Spaß. Nach ein paar Schritten entschied sie sich jedoch, dass Krabbeln viiiiiiel lustiger ist!

Am 24.01.2015 stieg das Teufelchen das erste Mal Treppen hinauf. Am Flughafen, nachdem wir die Oma abgeladen hatten und ich noch eine Portion Pommes gegen die Übelkeit verdrückte. Plötzlich begann sie eine Stufe nach der anderen zu erklimmen, bestimmt 30 Stück an der Zahl, bis sie oben ein Restaurant eroberte… in dem wir dann aber nichts aßen, denn die Hauptspeisen kosteten alle so um die 20 Euro… Unser Töchterchen hat eben einen exquisiten Geschmack 😀

Ansonsten essen wir am liebsten das, was Mama und Mami in der Hand haben, aber Gemüse-Brei finden wir doof und ganzes Gemüse können wir zwecks fehlender Zähne noch nicht ohne Würgen und Erstickungsanfälle essen… Sowas blödes.

Was gibt’s sonst noch? Teufelchen ist schnell gelangweilt, braucht immer Action, kann nie still sitzen und will sowieso am liebsten sofort die ganze Welt erobern. Lange Tragen ist doof, weil man da nicht krabbeln kann, somit sitzen wir häufiger als gewollt in irgendwelchen Cafés herum oder machen uns auf den Weg nach Hause. Außerdem haben wir jetzt einen Quinny Buzz, der nochmal ordentlich gesäubert und geölt werden muss und dann vielleicht mal Abhilfe schaffen kann.

Und mir ist dauerübel… aber morgen beginnen wir die 9. SSW  und vielleicht ist es ja diesmal nach der 12. SSW vorbei mit der Übelkeit? Man darf ja noch hoffen 🙂

What to expect…

When you’re expecting your Schwiegermutter, die noch nichts davon wissen soll, dass ihr heißgeliebtes Töchterchen in der 8. Woche schwanger ist.

1) Beim Aufräumen der Wohnung fällt dir ein Clearblue digital, der noch auf dem Sofa liegt, in die Hand. Au weia, stimmt ja – wir wollen noch nichts von der Schwangerschaft erzählen. Also schnell weg.

2) Am Frühstückstisch sticht dir ein Rezept für Utrogest in die Augen. Ohje, das muss auch noch weg.

3) Im Bad fällt dir auf, dass es aussieht, wie in der Medikamentenausgabe im Krankenhaus. Also auch hier: Alles weg. Denn wie würde man dem Schwiegermonster der Schwiegermutter erklären, wozu man Utrogest braucht? Und Estradiol? Und Prednisolon? Und vor allem, der Klassiker: „Femibion 1 bei Kinderwunsch und im ersten Schwangerschaftsdrittel“?

4) Wieder im Wohnzimmer: Achja, da war ja noch was! 4 Schwangerschaftstests liegen noch auf dem Tisch. Auch hier: Weg damit! Ab ins Kistchen fürs Linchen!

5) Mh… Wo war nochmal das Ultraschallbild? Zurück zur Küche, neben dem Rezept für Utrogest: Da liegt es. Weg damit.

6) Waren da noch nicht… Verflixt, wo sind denn die Seabands? Verfahre damit frei nach Daaaaaa-lek: EXTERMINATE

Drückt uns die Daumen, dass wir alles entdeckt haben und die Schwangerschaft noch eeeetwas länger geheim halten können 😉

Ultraschallbilder

Bei 5+6:
SAMSUNG CAMERA PICTURES
Bei 6+5:
SAMSUNG CAMERA PICTURES

Auf beiden Bildern sieht man auch die 2. Fruchthöhle… Sie war eigentlich auch größer als abgebildet, zumindest beim 2. Ultraschall. Nach Befragung der Biometrie-Tabellen sind wir aber beide davon überzeugt, dass daraus eher nichts wird – wäre doch recht merkwürdig, sie ist wohl gut 4-5 Tage hinterher (die 2. Fruchthöhle war etwas größer als „Linchen“, deshalb können wir die Größe in etwa abschätzen). Meiner Frau macht es merkwürdigerweise garnichts aus, aber ich muss sagen, ich bin schon etwas traurig, dass da wohl was ist oder war, was nicht bleiben möchte… Trotz allem freuen wir uns natürlich sehr über die tolle Entwicklung von „Linchen“.

9,2 mm…

Pures Leben.

Während Xcode mein Programm ausführt (an dieser Stelle einen herzlichen Dank an die wunderbar schnelle Geschwindigkeit *ironie*), dachte ich, es wäre mal wieder Zeit für ein Update.

Es ist alles fein bei uns! Meiner Frau ist mächtig, mächtig schlecht; also isst sie den lieben langen Tag kleine und größere Snacks – so geht’s halbwegs.

Heute morgen waren wir in der KiWu zum Ultraschall und es sieht alles toll aus. Das Linchen (Achtung, neuer Arbeitstitel 😉 ) misst schon 9,2 mm; und das bei 6+5! Wir waren alle überrascht 😀 Und es gibt wohl eine zweite Fruchthöhle, aber die Ärztin meinte, daraus wird eher nichts werden. Die Fruchthöhle war etwa 1/3 bis 1/2 so groß wie Linchens. Wir lassen uns überraschen, ob noch was daraus wird, aber wir sind mit beiden Varianten glücklich. Zwillinge wären toll, ein Einling ebenso. Auch, wenn natürlich ein kleiner Stich im Herz bleibt, und die Frage: Warum? Unsere Ärztin war aber ganz lieb und hat uns gesagt, dass da wohl was nicht richtig angelegt wurde und es vermutlich einfach einen Grund gab, weshalb sich das zweite nicht ebenso gut wie unser Linchen entwickelt hat.

Mh, ich hoffe, es ist beim nächsten Ultraschall dann eindeutig, in welche Richtung es geht – etwas unruhig macht es mich schon, weil die Fruchthöhle auch schon beim FA-Termin letzte Woche zu sehen war und eindeutig gewachsen ist – sowohl absolut, als auch im Verhältnis zur anderen Fruchthöhle. Aber wir sind realistisch und gehen davon aus, dass es wohl bei einem Baby bleiben wird.

Morgen gibt es dann die beiden Ultraschallbilder 🙂 Und ich arbeite jetzt weiter an meinem Programm, es ist nämlich Endspurt, sozusagen. In 4 Wochen müssen wir die Arbeit abgeben.

1. Ultraschalltermin

So, wir sind zurück vom 1. Ultraschalltermin (heute 5+6). Es scheint ein Baby zu werden (PUH, keine Drillinge 😉 ), die Ärztin hat extra ausführlich geschallt. Leider konnten wir noch keine Herzaktion sehen, „nur“ einen 3 bis 3,8 mm großen Embryo (je nachdem, von wo aus die Messung war). Die Ärztin meinte allerdings, sie würde da schon was flackern sehen, und redete was von „ich sehe da schon Anzeichen für eine Herzaktion“.

Ich bin natürlich einerseits überglücklich (wir bekommen ein Baby!), andererseits nimmt der Panikmodus schon wieder Überhand (und ich hasse es so!). Beim Töchterchen waren wir an 6+1 in der KiWu zum 1. Ultraschall und da sah man einen 3 mm Embryo mit deutlicher Herzaktion. Allerdings war das Ultraschallgerät auch viel, viel schlechter – wer weiß, ob die SSL überhaupt gestimmt hat, die war mit 3 mm nämlich eigentlich total in der Norm und ab 7+5, also ab den Terminen bei unserer Frauenärztin, war das Töchterchen immer eher 3-5 Tage voraus größenmäßig.

Ich hoffe echt, ich bekomm den Panik-Mode wieder verdrängt, ich will diese Schwangerschaft jetzt genießen und mir nicht die restlichen 9 Monate dadurch verderben, dass ich nur Angst, Angst, Angst habe. Und ich will mich freuen, ehrlich, aufrichtig und OHNE Panik. Also mach ich mich mal auf die Suche nach dem Panik-Aus-Knopf (nachdem das Bommi schon den Übelkeit – Übelkeit – Übelkeit-Knopf entdeckt hat und fleißig darauf rumstiefelt).

Durchatmen. Puh.