Wir sind schwach geworden…

… Und müssten uns eigentlich dafür schämen. Tun wir aber nicht.

Wir haben einen Trockner, der gerade geliefert wurde und nun neu und schick glänzend neben der Waschmaschine steht.

Ich wollte wirklich nie(!) einen!

Aber… Oh, der sieht wirklich gut aus. Und er macht alles warm und weich und plüschig. Bestimmt. Ausprobieren müssen wir es, die Wäsche ist gerade in der Waschmaschine. 😀

(Schlafmangel. Extremer Schlafmangel. Anders kann ich mir das nicht erklären).

Oh, und er hat ein Guckloch. Hehe… Wir haben ihn natürlich NUR für die Kinder angeschafft, so als Spielzeug. Töchterchen steht ja schon so auf die Waschmaschine. Jaja. Äh… (Glaubt uns bestimmt eh keiner…)

Edit: Hab ich erwähnt, dass der Trockner einen grünen(!) Stecker hat? Hach… Wie nerdig!

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So,

da Söhnchen sich durch nichts und niemanden gerade beruhigen lässt, verfasse ich diesen Eintrag mit meckerndem bis brüllendem Baby auf dem Schoß, das geschuckelt wird, damit die restlichen Familienmitglieder halbwegs ungestört Mittagsschlaf halten können. Ja… Auch so sieht der Alltag halt ab und zu aus.

Vor kurzem habe ich festgestellt, ich könnte ja nochmal über Stoffwindeln schreiben. Und über die Anfangszeit mit 2 Kindern, die Vollzeittraglinge sind 😉 Und die ersten Wochen Studium mit 2 Kindern.

Warum also nicht? 😀 Zu den Stoffwindeln: Recht schnell haben wir nach der Geburt der Tochter herausgefunden, dass die Systeme, die wir vor der Geburt gekauft hatten, alle nicht so das Wahre für uns sind. Also haben wir uns umgehört und haben mal Überhosen mit Einlagen oder auch Prefolds probiert. Super daran ist, dass sich die Anschaffungskosten (theoretisch) sehr in Grenzen halten: Wenn man regelmäßig alle 2-3 Tage wäscht (und danach einen Tag trocknen auf der Leine mit einberechnet), braucht man so um die 20 Prefolds. Wir haben 24 Prefolds der Größe „regular“, die beim Töchterchen so 2-4 Stunden halten. Je nach Trinkmenge. Und noch etliche Einlagen, die man dazu packen kann oder notfalls auch mal allein nutzen kann (dann muss man aber schon recht bald wieder wickeln, die meisten Einlagen halten eher so ein gutes Stündchen bis höchstens mal zwei Stunden). Für den Sohn hatten wir anfangs auch Prefolds angedacht, und haben deshalb etliche kleinere angeschafft. Letztendlich hat sich aber herausgestellt, dass wir lieber klassisch mit Mullwindeln wickeln, weil das den Muttermilchstuhl eher an Ort und Stelle hält (und wir mittlerweile eh um die 50-60 Mullwindeln hier rumfliegen haben). Hat den Vorteil, dass wir mit wenigen Überhosen bei ihn zurechtkommen. Nachts wickeln wir das Töchterchen mit Höschenwindeln verschiedenster Marken, was mal mehr, mal weniger gut klappt. Sie pinkelt einfach enorm viel; und zusätzlich schläft sie eben meist ihre 12-13 Stunden nachts. Ungünstige Kombination für Windeln 😉 Wegwerfwindeln halten nachts so 6-7 Stunden, vielleicht auch mal 8 – mit unseren Höschenwindeln ist ein ähnlich langes Intervall möglich, und man kann zusätzliche Einlagen dazu packen, damit es dann möglicherweise hält. In Nächten, in denen sie aber dann tatsächlich mal so rund um einen Liter(!) pinkelt (ja, ich hatte mal um fünf Uhr morgens die übergelaufene supersaugende Anavy XL gewogen, es waren tatsächlich 700(!) ml bis dahin, und es lagen noch 3 Stunden Schlaf vor uns), sprengt sie aber jedes Paket. Besser ist es, wenn sie abends im Tuch einschläft, weil wir länger unterwegs sind – da entfällt dann das Fläschchen zum Einschlafen und sie trinkt dann höchstens noch eins in den frühen Morgenstunden, wenn überhaupt. Sohn wird nachts momentan mit Mullwindeln gewickelt und dann legen wir noch zusätzliche Einlagen in die Überhose. Noch ist er aber leider von der Pinkelmenge her schwer einzuschätzen; mal hängt er gefühlt dauerhaft an der Brust und läuft dann natürlich aus, und mal schläft er mit ein bis zwei Trinkpausen durch und die Windel hält und hält und hält… Und mal kackt er um 4 Uhr nachts und wird dann natürlich direkt gewickelt.

Über das Leben mit 2 nur-Traglingen: Funktioniert hervorragend und besser, als erwartet. In den Situationen, in denen ich mit beiden Kindern allein bin, trage ich entweder tandem oder die Große läuft. Lange Zeit bin ich ohnehin nie mit beiden allein, also klappt das ganz gut. Nur des Töchterchens Anwandlungen von: „Ne, ich will nicht laufen, trag mich doch bitte im Arm“ sind irgendwie leicht unpraktisch. Aber bisher haben wir auch dafür immer eine Lösung gefunden; glücklicherweise ist die „Große“ für ihr Alter extrem verständnisvoll und weiß meist automatisch, dass sie leider auch Abstriche machen muss, wenn ich allein mit den beiden bin (wobei sich das in „warte kurz“ und „ich kann dich nicht ewig im Arm tragen, wenn Theo vorm Bauch ist“ äußert. Auf mehr muss sie bisher glücklicherweise nicht verzichten). Und sobald wir zu viert unterwegs sind, trägt einer ein Kind plus Rucksack und einer das zweite Kind 😉

Die ersten Wochen Studium mit 2 Kindern waren wenig anders als Studium mit einem Kind. Bisher bin ich mit beiden Kindern allein geblieben (mal zu Hause, mal unterwegs), und das klappt meist gut. An meinen Nerven muss ich noch etwas arbeiten, weil ich mitunter einfach etwas gestresst bin, wenn mich beide Kinder gleichzeitig anbrüllen und irgendwas brauchen – mir aber keiner der beiden sagen kann, was denn nun akut das Probem ist. Ich hoffe, das wird etwas besser, wenn Töchterchen sich dann mal bequemt, ihre Stimme für WORTE zu nutzen 😉 Obwohl es ja auch so sehr süß ist. Nur anstrengender, weil man immer erst mühsam erfragen muss, was das Problem ist (Hast du Hunger? – Kopfschütteln. Müssen wir wickeln? – Kopfschütteln. Bist du müde? – Wildes Kopfschütteln, das garnicht mehr enden will. Willst du rausgehen? – Wildestes Nicken der Art „Mir fällt dein Kopf gleich entgegen, Kind!“… Und dann muss ich ihr meist verklickern, dass wir vorher noch wickeln müssen. Oder Sachen packen. Meistens brüllt der Kleine dabei natürlich, in den schrillsten, verzweifeltsten Tönen. Hmpf. Unschön.). Aber es gibt tausend Situationen, die für das bisschen Stress entschädigen. Wenn die „Große“ verlangt, dass das Brüderchen auf ihrem Bauch liegt. Oder sie ihn halten möchte. Oder ihm die Kapuze runterzieht, über die Haare streichelt und ihn dann wieder anziehen möchte. Oder wenn sie freudestrahlend „Te-Te“ sagt und dabei auf ihn zeigt, sobald sie ihn entdeckt. Oder wenn sie beim Wickeln zusehen möchte, oder beim Anziehen, oder wenn sie unbedingt beim Essen neben ihm sitzen möchte. Oder ihm das Deckelchen ihres Fläschchens auf den Kopf setzen möchte, woraufhin er so breit grinst, dass sein Gesicht nur noch aus einem einzigen Lächeln besteht 😉 Hach… Ich bin überglücklich mit unseren beiden Chaoskindern.

Söhnchen schläft nun fast und meckert nur noch ganz wenig, mein Magen knurrt und Töchterchen macht seit ungefähr 2 Stunden Mittagsschlaf. Zeit, das verspätete Mittagessen zu kochen! 😉

Wir werden…

…einfach so lange Kinder bekommen, bis mal ein „einfaches, ruhiges, zufriedenes“ Baby dabei ist! Hah.

Seufz…

Ich könnte auch fragen: Warum haben sich die beiden gestern abgesprochen, und waren gestern beide furchtbar? Töchterchen war den ganzen Tag zwischen FreudestrahlendZuTodeBetrübtMeckerNölBrüll und Söhnchen hat gebrüllt, solange er nicht getragen wurde. Und selbst da war er unruhig und brüllte immer wieder auf. Bis ich ihn auf den Rücken (einfacher Rucksack mit fast-noch-Neugeborenem ist toll!) gepackt habe. Da hat er dann auch mal zwei Stündchen friedlich geschlafen – das machen wir jetzt vermutlich öfter…

Gestern waren wir vermutlich ein abschreckendes Beispiel für Kinder 😉

Und ich kann noch etwas berichten: Meine Frau war gestern morgens in einer Vorlesung und ich hab sie dann an der Uni abgeholt. Saß da dann mit beiden Kindern, endlich waren beide mal sowas-wie-glücklich (Gut. Bis Töchterchen gegen die Glasscheibe gerannt ist…). Frau kam. Ich erzählt, wie furchtbar der Morgen war und dass ich die beiden am liebsten zur Adoption freigegeben hätte (natürlich nicht ernst gemeint, und die Tochter war auch außer Hörweite). Da traut sich doch tatsächlich ein schnöseliger, furchtbar ekelhafter Student ganz überheblich zu seinen Freunden zu sagen: „Ich weiß ja garnicht, warum man sich Kinder im Studium anschafft. Man kann ja wohl auch verhüten. Und es soll ja sogar welche geben, die sich Kinder im Studium wünschen – also ich würde das nicht wollen“… blablubb. Mit überheblichem, wichtigtuerischem Tonfall, und in einer Lautstärke, dass wir es sehr wohl hören sollten. Wäre ich nicht grundsatzgenervt gewesen und hätte in dem Moment die Diskussion gescheut, hätte ich ihn direkt angesprochen. So blieb es bei einem deutlichen „Also, wir gehen jetzt mit unseren WUNSCHKINDERN“… Als wir dann losgelaufen sind. Unmöglich… Schade, dass ich so gesichtsblind bin und meine Frau keinen Nerv dafür hatte, sich den Typ überhaupt anzuschauen. Mit dem hätte ich gern bei einem erneuten Zusammentreffen noch ein Käffchen getrunken und ein Täktchen über Toleranz und Kinder geredet (an dieser Stelle muss man sich ein Teufelchen-Smilie vorstellen).

Dafür hatten wir gestern auch eine tolle Begegnung, wir wurden von einer Leserin angesprochen. Und deshalb möchte ich nochmal deutlich sagen: Wir freuen uns sehr, wenn uns jemand erkennt und anspricht, das ist überhaupt nicht blöd oder unangenehm für uns 😉 Ich bin nur überrascht, dass viele Leser anscheinend aus Leipzig sind 😀 Aber wir haben gestern eh die These aufgestellt, dass Leipzig insgeheim die größte Stadt Deutschlands sein MUSS. So viel, wie hier an Kindern rumlaufen und Familien… Zumindest die familienreichste Stadt ist es sicherlich! 🙂

Doppel-„Geburtstags“-Posting!

Heute ist das Töchterchen 16 Monate alt.

Wahnsinn wie die Zeit vergeht!

Im Moment stehen Stapel- und Sortierspiele hoch im Kurs. Mit Kastanien kann man ihr eine riesige Freude machen.

Sie isst manchmal mehr als wir und ist trotzdem definitiv auf der schmalen Seite. Im Moment liebt sie jede Art von Beeren und Lebkuchen.

Zur Zeit verbringen wir viel Zeit in einer studentischen Elterninitiative, wodurch sie viel Kontakt zu gleichaltrigen und etwas älteren Kindern hat. Als Ergebnis ist sie einerseits sehr kuschelig und hängt an uns, wie bisher eigentlich noch nie. Andererseits habe ich das Gefühl, dass sie viel Selbstvertrauen entwickelt, sich viel traut und vieles ausprobiert.

Sie kann alleine Rutschen, sitzt alleine auf der Schaukel und lässt sich liebend gerne gaaaanz hoch anschubbsen – während teilweise ältere Kinder noch auf der Babyschaukel sitzen oder nur auf dem Schoß von Mama und Papa schaukeln können – jaaaa, wir sind total stolz auf sie 😀

Auch Schaukelpferde und Bobby-Cars + ähnliche Gefährte haben ihren Schrecken verloren (vor kurzem brach sie allein beim Anblick fast in Tränen aus). Nun besteigt sie das dm-Pferdchen selbständig und entführt jeden fahrbaren Untersatz in den verschiedensten Läden 😉

Sie spricht noch nicht und brabbelt eigentlich nur wild durch die Gegend, versteht aber alles und beantwortet alle Fragen, die man mit Nicken oder Kopfschütteln beantworten kann. Manchmal sagt sie „Ja“, ihr Babybruder heißt „Tete“.

Der Babybruder ist ihr das absolut Liebste und wird den ganzen Tag mit Streichel und Küssen bedeckt. Seine Hände stehen gerade hoch im Kurs. Was der Babybruder garnicht lustig findet!

Heute ist das Söhnchen 1 Monat und 3 Tage alt.

Am liebsten verbringt er den Tag im Tragetuch und an der Brust.

Abends hat er „Exklusivzeit“ mit uns auf dem Sofa – schließlich ist Schlafen ohne Körperkontakt (also im Bett bevor die Mamas auch schlafen gehen) voll uncool und da das Schwesterchen tagsüber so viel Aufmerksamkeit bekommt, muss Söhnchen das abends nachholen.

Er fängt langsam an zu Lächeln ❤

Er kann den Kopf bereits einige Minuten halten, fixiert mit dem Blick sich bewegende Dinge und ist generell so unglaublich wach und aufmerksam.

Leider ist er körperlich aber auch immer total unter Spannung und kommt deshalb schlecht zur Ruhe. Im Arm einschlafen ist ohne Brust eigentlich unmöglich und auch im Tragetuch braucht er oft einige Zeit um runter zu kommen. Der arme Kerl…

Spucken ist genauso seine Lieblingsbeschäftigung, wie es das beim Töchterchen zu dem Zeitpunkt war. Liegt aber vermutlich am Dauerschnupfen seit Geburt und der damit verbundenen verschluckten Luft wegen schlechter Atmung durch die Nase. Vielleicht sollten wir alle mal wieder gesund werden…

Habt einen schönen Tag und genießt den Herbst (oder ist es schon Winter? *brrrr*)

Schlaf Schlaf Schlaf Schlaf

Schlaf Schlaf Schlaf….

Wer schenkt mir eine Mütze Schlaf? Ich teil auch zur Hälfte mit der Liebsten.

Wisst ihr, was eine bescheuerte Kombination ist? Wenn 3 von 4 Familienmitgliedern (2 Kinder, ein Elternteil) krank sind. Ach, und so nebenbei in der Woche auch noch das Semester anfängt.

Süß sind sie trotzdem, die Kleinen. Wenn es nicht gerade Nacht ist. Dann sind sie nämlich Monster. Kleine Schlafräuber. Uff…

Immerhin wird das große Kind langsam gesund. Bei mir geht es dafür abwärts. Gestern Abend war meine Stimme fast weg (hatte ich bisher, glaub ich, ein einziges Mal!). Und der Kleine schnorchelt und schnauft sich auch durch die Welt 😦 4 Wochen alt und schon krank, das ist doch unfair.

Und da mir die Kraft (und Zeit) fehlt, mehr zu schreiben, werdet ihr jetzt noch mit ein paar Bildern abgespeist. Hah!

Die letzten Wochen

…in Bildern.

Plüschtier-Tragemama:

Stolze große Schwester und schlafender kleiner Bruder:

(ich finde ja, ich sehe tatsächlich etwas alt aus auf dem Foto. )

Tandemtragen mal anders, verteilt auf 2 Tragende 😉

Liebe Kinder – könntet ihr nicht wenigstens für das Foto so tun, als würde euch Tandemtragen gefallen?! (nein, sie mochten es tatsächlich 😀 Sieht nur auf dem Bild nicht so aus, weil die Sonne ein wenig geblendet hat)

Hallo, neues Semester!

… Und – wir sind exmatrikuliert. Juchu! Hab ich schon erwähnt, dass ich die Organisation an der Uni hier echt… bescheiden finde? Jetzt müssen wir uns schnellstens drum kümmern, dass unser Bachelorzeugnis hier vorliegt (momentan liegt das gemütlich auf einem Schreibtisch in unserer alten Hochschule in Berlin, wir wollten es eigentlich zum Gerichtstermin dann mitnehmen). Und DANN können wir wohl Widerspruch einlegen, etc pp – dabei haben wir noch garnix schriftliches, es fiel nur dadurch auf, dass wir unsere Unicard nicht validieren konnten. Bis dahin sind wir von jeglichen „Uniaktivitäten“ ausgeschlossen; Mensa können wir nicht nutzen, wir haben keine Fahrkarte und müssen schwarz fahren, Bibliothek können wir nicht nutzen, ebenso wie die Kopierer in der Uni. Arghs… Und das ganze hätte man echt verhindern können, wenn man uns mal richtige(!) Infos gegeben hätte. Wir hatten irgendwann im Juli die Abschlussbescheinigung des Bachelors (Ein Schrieb, dass wir am Tag X die Abschlussprüfung d. Bachelor-Studiengangs blablubb bestanden haben) und die Exmatrikulationsbescheinigung der alten Hochschule hier eingereicht und da hieß es: Super, das ist alles, nein, das Bachelor-Zeugnis müssen sie nicht bis zu einem bestimmten Datum einreichen, passt schon so. Können Sie machen, sobald es Ihnen vorliegt.

Tja… Ein Glück, dass unser Zeugnis schon fertig ist. Und nur noch den Weg zu uns finden muss.

Glücklicherweise sind das die einzigen richtig schlechten Nachrichten (und ich finde, das reicht auch 😉 Schöner Schock zum Semesteranfang, dazustehen und zu hören: Na, sie sind gesperrt, weil sie exmatrikuliert sind – lassen Sie mal schauen, woran es liegt…). Kinderchens gedeihen vorzüglich. Wir haben vor kurzem durch die Uni ein paar andere Eltern kennengelernt, wodurch sich neue Optionen aufgetan haben (evtl. berichte ich darüber demnächst mal in einem anderen Post, nur eins vorneweg: Wir haben wohl eine „Betreuung“ für die Kinder gefunden, mit der wir absolut happy sind).

Und: Wir haben die Stellungnahme vom Jugendamt bekommen. Es scheint der Richterin ja überwiegend darum zu gehen, dass sie dazu noch Fragen hat – tja, so richtig wundert es mich nicht. Die Stellungnahme hat zig Fehler, es fängt bei einem falsch angegebenen Geburtsdatum (Tippfehler, wenig dramatisch) an und hört dabei auf, dass behauptet wird, wir hätten einen befreundeten Mann als Spender abgelehnt, weil wir Angst hatten, er könnte auf einer Vater*rolle bestehen und hätten uns deshalb „schnell für eine Fremd*samen*spende entschieden“ O.O Äh, genau. Dazwischen noch gepfefferte Kritik am Familien*bett („Aus sozial*päda*gogischer Sicht sollte großes Kind über ein kind*gerechtes Baby*bett verfügen“ „(…)be*nötigt Tochter in Zu*kunft ein eigenes Baby*bett“) und noch ein paar Fehlerchen (z. B., dass wir keinen regelmäßigen Kontakt zu den Eltern meiner Frau haben. Äh, nein. Oder, dass ich mit einem halben Jahr bis Ende Grund*schulzeit von meiner Oma betreut wurde. Auch nein. Naja egal). Alles in allem aber eine positive Empfehlung. Wir werden dazu nun eine Stellungnahme bzw. Richtigstellung schreiben und ans Gericht senden – und darauf hoffen, dass es das geplante Gespräch doch sehr verkürzt.

Ärgerlich ist es aber allemal, wozu hat die Frau uns 3(!) Stunden mit Fragen gelöchert, wenn so ein falscher Quark dabei rauskommt? Da hätte sie sich die Stellungnahme auch ausdenken können, vermutlich wäre da genauso viel „falsch“ gewesen (ein paar Zufallstreffer hat man ja immer, nicht? Auf jeden Fall finden wir es nicht so ganz normal, auf jeder Seite sind 1-3 Punkte einfach nicht der Wahrheit entsprechend, mal gravierender (Spender*geschichte), mal völlig nebensächlich (falsches Geburts*datum – es steht ja eine Seite zuvor richtig drauf)).

Sorry für die vielen Sternchen, aber ich möchte nicht, dass das ergooglebar ist – sind ja teilweise wörtliche Zitate.