Abendritual

oder auch: Wie beide Kinder zusammen glücklich und zufrieden einschlafen.

Da die Bitte kam, etwas mehr aus dem Alltag zu berichten, fang ich jetzt einfach mal mit Alltags-Schnipselchen an.

Heutiges Thema: Ein kleines „How To“, wie man ein wuseliges, müdes Kleinkind und ein 6-Monats-Baby (mehr Beschreibung braucht es da ja nicht…) zum Schlafen bringt.

Wir benötigen: 2 Erwachsene, 2 Kinder, ein Fläschchen und die Brust (holla!). Und „Decke“. Ganz wichtig.

Folgende Reihenfolge ist einzuhalten:

Mami – Babytheo – Kleinkindhelli – Mama

Beide Kinder trinken jeweils ihre Milch, währenddessen schläft Babytheo meistens ein (YAY, 50% geschafft *lol*). Kleinkindhelli trinkt – unter ihre Decke gekuschelt – ihre knapp 300 ml Milch aus und will dann meistens noch mehr, worauf wir antworten, dass sie auch kuscheln kann. Ihr „kuscheln“ sieht dann so aus, dass sie uns im Gesicht rumfummelt, uns streichelt, noch ein wenig mit uns „spielt“ (heute hat sie meine Haare in meinem Gesicht verteilt und sich einen abgekichert). Nach spätestens 20 Minuten (meist eher 10-15 Minuten) schläft sie dann. Optional ist auf dem Weg zum Einschlafen noch Mami kuscheln, absolutes Pflichtprogramm hingegen ist Babytheo kuscheln (heute hat sie im Schlaf dann noch über seinen Kopf gestreichelt, hach…).

 

Lange, lange Zeit war Einschlafen bei der Großen ja Drama. Absolutes Drama. Sie wollte nicht, egal, wie müde sie war. Dann ging es etliche Monate gut, sie ging halbwegs freiwillig ins Bett und ist glücklich eingeschlafen, ohne Gebrüll – manchmal ein wenig motzig, aber nie wirklich unglücklich damit. Und dann kam das Krankenhaus und machte das wieder zunichte, sodass wir ca. 5 Wochen Einschlaftragen mussten, ebenso wie Mittagsschlaf streichen (sonst wäre sie abends nicht zum Umfallen müde gewesen). Und nun schläft sie glücklicherweise wieder freiwillig UND wir können beide Kinder gleichzeitig im Familienbett schlafen legen. UND die Große macht nahezu täglich wieder Mittagsschlaf (entweder im Bollerwagen oder sie wird getragen), was sie einfach noch dringend braucht. Das fühlt sich echt verdammt luxuriös an und von mir aus kann das noch lange, lange genau so ablaufen…

Momente

in denen du weißt: Ab sofort musst du echt aufpassen, was du deinem Kind erzählst!

Gestern vormittag bekam die Große einen halb-Wutanfall, weil ich aus Mangel an Alternativen eine beiden Kindern mittlerweile zu kleine Mütze als Stegverkleinerer für unsere Tragehilfe missbraucht habe. Ich hab ihr dann erklärt, dass die Mütze ihr und dem Babybruder eh zu klein ist und die Mütze für Baby-Elsa ist (warum Elsa? Mh, lange Geschichte – kurz und knapp: Die Eiskönigin ist hier gerade hoooch im Kurs).

Heute schleppt sie eben diese Mütze an und ruft „Elsa, Elsa!“.

 

😀 😀 😀

 

(Jetzt muss das nächste Kind echt ein Mädchen werden, sonst gibt’s echt ein Problem… :/ ).

Ärger mit der Hausverwaltung?

… kennt das jemand so „extrem“? Wir haben hier einen Hausmeister, der die Mülltonnen durchwühlt (ja, ernsthaft!). Und zwar peinlich genau. Letztens hat er eine Wegwerfwindel mockiert, die in einem Plastikmüll gelandet ist (Tochter hat sie weggeworfen und sie ist wohl im falschen Müll gelandet, wir haben das nun nicht nachkontrolliert, in WELCHEN Müll sie die wirft…). Genauso andere Dinge. Verpackungen, die sowohl Plastik, als auch anderes (Papier…) enthalten, werden bemängelt – soll man doch bitte auseinanderfisseln.

Dann das ewigwährende Problem mit dem Hausflur. Wir hatten nun aufgrund der Buggyproblematik (einen bestellt, der war nach 2 Wochen kaputt, neuen bestellt, kaputt, Ersatzlieferung erhalten – also standen da zeitweise eben 2 Stück rum – dann haben wir alles verpackt in Kartons, die abgeholt werden sollten, es passierte nix – letztendlich standen dann halt 4, 5 Tage lang 3 Kartons im wirklich riesigen Hausflur, man kam problemlos noch überall hin, also es stand nix im Weg oder so).

Heute morgen klingelt also der Hausmeister (unten) und meckert uns durch die Gegensprechanlage an, dass das ja so nicht geht, und überhaupt, im Mietvertrag steht, man soll keinen Kram in den Hausflur stellen, wenn wir uns nun nicht endlich(!) daran halten, werden sie rechtliche Schritte einleiten. Er hat sich dann verabschiedet, ohne, dass ich überhaupt zu Wort kommen konnte. 2 Minuten später klingelt das Telefon und die Hausverwaltung ist dran mit den Worten „Wir wissen ja einfach nicht, was wir mit ihnen machen sollen“ – und weiter ging’s. Der Hausflur. Die Geschäftskunden. Wie das aussieht. Hach tralala. Und sie wissen ja einfach nicht, was sie nun tun sollen, wir müssen das doch verstehen. Ich habe dann gnädigerweise die Erlaubnis bekommen, dass wir unseren Bollerwagen STATT einem Kinderwagen hinstellen dürfen unten, aber bitte absolut leer, ohne Spielzeug drin und auch ohne Glasflaschen! (wir hatten da über Nacht mal Glasmüll drin gelagert, weil wir den abends nach unten gebracht haben und mittags am Tag drauf weg gebracht haben. Hat wohl der Hausmeister gesehen und gepetzt…).

Auf jeden Fall nervt es einfach nur noch. Spätestens nach 2, 3 Wochen kommt das nächste – wir haben irgendwas falsch in den Müll geworfen, es steht ein Karton irgendwo, wo er nicht hin soll, im Kinderwagen liegt Spielzeug (Schockschwerenot) und jetzt haben wir sogar einen Bollerwagen dort stehen (dafür keinen Kinderwagen)! Dabei ist doch nur ein Kinderwagen pro Partei im Hausflur „erlaubt“, und der muss komplett leer sein. Also müssen wir nun abends Bagger, Laufrad, Helm und Sandspielzeug mit nach oben in den 3. Stock schleppen (ohne Aufzug und mit 2 Kindern) und das Zeug morgens wieder mit runterschleifen. Hurray!

Unsere temporäre Mitbewohnerin fand das Ganze auch reichlich übertrieben und meinte dann, wo denn das Problem wäre – es hätten doch locker ein dutzend Kinderwägen Platz in unserem monströsen Hausflur.

 

WIR ziehen nun die Konsequenz daraus, uns was schöneres zu suchen. Ich fühle mich damit einfach garnicht mehr wohl, erstens finde ich es echt unangenehm, dass unser Müll durchwühlt wird (und ekelhaft! Ich hab nun immer das Bild vor Augen, wie unser Hausmeister blutverschmierte Tampons genau untersucht, wäh). Und kinderfreundlich ist halt auch anders.

 

Edit: Auf meinen Einwand gegenüber der Hausverwaltung hin, dass ich es echt unmöglich finde, dass unser Müll durchwühlt wird, kam übrigens: Na, aber wir müssen ja wissen, wer den Müll falsch entsorgt, damit wir denjenigen darauf ansprechen können… Ohne Worte.

Wir haben

mal spontan eine Mama-WG gegründet 😀 Bisher nix festes und eher Übergangslösung, macht aber mächtig Spaß. Wir überlegen nun, ob das auf Dauer was ist, was uns und die Kinder glücklich machen würde.

Ist auf jeden Fall sehr spannend und die „Große“ LIEBT es.