Ersttermin im Kinderwunschzentrum vereinbaren?

– Erledigt. 😉

Fehlt ja „nur“ noch eine Lösung, wie wir die beiden Kinder beschäftigen und/oder gut unterbringen während der Zeit.

Vorschläge, Anregungen, Ideen?

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Der lange Weg…

… der Entscheidung zu Kind Nr. 3.

Ich weiß nicht, ob ich darüber überhaupt schonmal ausführlich berichtet habe. Vermutlich nicht (Zeitmangel und so).

Unser Alltag ist voll, ziemlich voll. Und bisweilen schon echt stressig und anstrengend. Aber oft einfach nur schön, schön, schön. Zumindest wenn die Kinder nicht fiebrig sind…

Nun waren wir uns zeitweise (natürlich nicht immer gleichzeitig, sondern schön abwechselnd…) sehr unsicher, ob wir jetzt oder nicht oder doch ein drittes Kind wollen. Ja, nein, vielleicht? Viel hin und her, viel Streit, viel „aber“, viel „doch“, viel „vielleicht lieber nicht“ – „oder doch“?

Es war keine leichte Entscheidung. Echt nicht. Und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass es absolut keine Zweifel mehr gibt. Aber wir sind so verrückt, ja. Wir sind so verrückt und wollen im Juni anfangen. Es ist schade, dass es kein 100%-JAAA ohne Zweifel ist. Aber kann es das für uns, in der jetzigen Situation, überhaupt sein? Muss es das?

Fakt ist: Wir haben keine super-einfachen Kinder. Unsere Kinder sind auf der Skala eher im anstrengenden Bereich. Die Große hat seit sie sich verständlich machen kann zigtrillionen fixe Ideen, die sie mit dem Kopf durch die Wand sofortiglich umsetzen möchte (und natürlich braucht sie in 95% der Fälle unsere Hilfe). Nicht selten kratzt sie dermaßen an den Grenzen unserer körperlichen Leistungsfähigkeit, wenn sie wieder und wieder auf den Schultern getragen werden will oder mit uns auf dem Bett hüpfen will (ja, da ist es dann halt nicht mit 2 Minuten getan, die hält durchaus länger durch!). Ich find das grundsätzlich wunderbar, dass sie so glücklich ist und so viel Energie hat! Aber es geht echt sehr oft an unsere körperlichen Grenzen. Sie hat einfach Energie für 10 Kinder. Sie springt und hüpft und läuft den ganzen Tag irgendwie rum, überspringt mal locker-flockig den Mittagsschlaf und ist abends dann nach 12 Stunden durchgehender Wachphase gerne einfach… naja, äh… Wie soll ich’s nennen…? – Sie ist dann einfach noch fit! Dazu kommen ihre echt krassen „Ausraster“. Situationen, in denen sie einfach wütend und verzweifelt ist und absolut nicht mehr zugänglich für irgendwas. Langsam wird das zwar besser, aber so richtig angenehm ist es eben nicht. Absolut nicht. Trösten lassen? Ne. Ablenken? Toller Versuch aber – nein danke. Und es ist auch für sie einfach anstrengend.

Aber es gibt ja nicht nur anstrengende Momente. Im Gegenteil. Es gibt so, so, so viele schöne Momente. Wenn sie auf dem Spielplatz loszieht und einfach nur sie selbst ist. Wenn sie barfuß durch die Stadt tapst. Wenn sie auf einen von uns zurennt und sich so in unsere Arme wirft, dass wir fast hinten über kippen. Ich war nie so glücklich und so fertig gleichzeitig.

Und zum Kleinen… Gerade ich hatte/habe echt schwierige Phasen mit ihm. Es ist echt traurig und ich habe seit seiner Geburt nicht nur einmal extrem an mir als Mutter gezweifelt. Er ist eben genau das Gegenteil der Großen. Grund-UN-zufrieden. Seit wenigen Wochen nach der Geburt eigentlich am Dauer-Nölen. Er KANN auch glücklich sein, ja. Aber den Großteil des Tages verbringt er mit meckern, motzen, nölen, quengeln und wie-am-Spieß-brüllen. Er brüllt sich meist in den Schlaf (ja, er wird natürlich dabei getragen und gehalten, aber er brüllt in 95% der Fälle trotzdem). Er wacht nölend bis brüllend auf. Und wir sind relativ ratlos, warum es so ist.

Und er fremdelt. Extrem. Ich bin ja nun fast den gesamten Tag anwesend, genauso wie meine Frau. Ja, momentan (seit dem letzten Krankenhausaufenthalt mit der Großen) ist meine Frau etwas mehr für ihn „zuständig“ als ich. Hat sich irgendwie eingeschlichen (weil es einfach praktischer ist, wenn sie als Milchbar direkt verfügbar ist). Seh ich ja alles ein. Unter den Umständen ist es klar, dass sie gerade Bezugsperson 1 für ihn ist. Aber er fremdelt mich teilweise an und es ist einfach grausam für mich. Es tut weh. Was bei der Großen alles so… mühelos war, ist bei ihm echt Arbeit. Beziehungsarbeit. Die Bindung zu der Großen fiel mir quasi in den Schoß und beim Kleinen muss ich dafür echt gut kämpfen. Und ja, es belastet auch die Beziehung zwischen mir und meiner Frau enorm. Weil es einfach ein enormes Ungleichgewicht reinbringt. Weil ich sauer bin, dass er bei mir eh nur unglücklich ist und sie sauer ist, dass er im Zweifelsfall halt „an ihr hängen bleibt“, weil ich manchmal einfach nix ausrichten kann oder mit meinen Bemühungen sein Brüllen letztlich nur schlimmer mache.

Ja, wir haben im Rückblick einfach ein paar „Fehler“ gemacht. Er hätte öfter direkt bei mir sein müssen. Ich hätte vielleicht öfter mal was mit ihm allein machen sollen. Aber ganz ehrlich: Niemand von uns hätte erwartet, dass es dazu kommt. Niemand von uns hätte erwartet, dass er mich, die ja permanent um ihn herum ist, mal anfremdelt. Klar, die Geschichten, dass ein arbeitender Papa mal angefremdelt wird wenn er das Kind nur 2 Stunden täglich sieht, kennt man. Hat man mal gehört. Aber in unserer Konstellation ist das einfach ein Problem, das wir nie für möglich erachtet haben. Immerhin haben wir gelernt. Beim nächsten Kind wird – nein muss(!) – es definitiv anders laufen…

Mehr Alltag?

Bitte gerne.

2 Kinder mit Fieber sind kacke. 2 Kinder mit Fieber, wovon eines schon 4 Fieberkrämpfe hatte und das andere das jüngere Geschwisterkind ist (und männlich noch dazu, da schreien die Statistiker „juhu!“) – mit 39.4 Fieber…

Ach, echt, Leute, es ist zum Kotzen gerade. Und ja, natürlich senken wir Fieber. Aber es nützt halt nüscht. Fiebersenker rein ins Kind (welches Kind, ist da egal…Wirkung überall gleich) und 4 Stunden später dümpelt die Temperatur schon wieder bei über 39 Grad rum.

Uni-Kinder

kinder mit in die Vorlesung nehmen? Dramatisch schlechte Idee. Also zumindest für unsere Kinder.

Anlass? Kurzfristig (im Sinne von: wir wussten es 1,5 Stunden vorher) anberaumte themenvergabe für Seminararbeiten.

Hurray!

ich glaube, ab JETZT werden die Dozenten sowas länger vorher ankündigen………. 😉 (auch, wenn sie die Kinder vermutlich nicht halb so laut empfanden wie wir; und zumindest der babysohn hat gepennt wie ein Stein). Nunja. Immerhin hab ich jetzt ein Thema. Auch, wenn ich herzlich wenig von der themenvorstellung mitbekommen habe…