Wie alles begann…

Es begann alles – mehr oder weniger – am 7. Mai. Warum ich das so genau noch weiß? Hab im Stoffwindel-Chat nachgelesen 😀

Wir waren – ohne auch nur ansatzweise zu ahnen, was auf uns zukommen würde – nach Bad Dürrenberg gefahren. Kinder krank, ich krank, da dachten wir uns: Hey, hier fällt uns eh die Decke auf den Kopf, mit Freunden treffen ist kacke, weil wir sie nicht anstecken wollen (immerhin begleitete uns das Super-Krank-Ding seit 4 Wochen etwa). … Also machen wir halt nen Ausflug. Kann ja nur schief gehen. Außerdem soll das Sole-Zeugs ja gut für die Atmung sein.

Spät abends von mir noch fix geplant, morgens sind wir dann los. War witzig. Helli hatte unglaublichen Spaß. Barfuß und so. War echt ein wunderbarer Tag. Ja. War. Bis wir gegen 16 Uhr beschlossen, nach Hause zu fahren – wir hätten den Zug um ca. 16.30 Uhr erwischen wollen. Waren am Bahnhof – Zug kam nicht. 2 Stunden später kam raus: Oberleitungen geklaut. Die Bahn fühlt sich nicht zuständig, Abellio (die die Züge dort rumschicken) ebenso wenig. Fraglich, ob sich da noch was tut. Gegen 19.30 Uhr fuhr ein Bus vor, Schienenersatzverkehr für den örtlichen Nahverkehr. Der Busfahrer kündigte an, er bringt uns nach Halle. Wir überglücklich, weil von dort eine S-Bahn nach Leipzig fährt. 10 Minuten später – der Busfahrer wirft uns raus und sagt, hey, steigt da in die Tram. Wir waren eine Gruppe von ca. 12 Leuten, eine Teilgruppe der Leute, die auf den Zug am Bahnhof gewartet haben. Angekommen am Tram-Steig: Ätschibätsch. Die nächste Tram fährt nach 22 Uhr. Es war gerade mal 19.30 Uhr! Nebenbei hat Helli sich dann übergeben, weil sie so stark husten musste. Quer über den Sling. Hurra! Um 19.43 Uhr startete ich einen Aufruf bei Facebook, ob jemand zufällig in Bad Dürrenberg oder in der Nähe wohnt.

Eine halbe Stunde später meldete sich dann eine Frau, ob wir nach Leipzig zurück wollen? Sie könnte uns abholen. Ich konnte es erst nicht glauben, da es mitten in der Nacht war (quasi) und die Strecke war halt schon nicht wenig (um die 30 km einfach). Außerdem musste sie ihr Baby mitnehmen. Und noch eine Babyschale für unseren Sohn organisieren, wofür sie erst quer durch Leipzig musste. Viel Aufwand – dabei waren wir ihr völlig unbekannt.

Um’s kurz zu halten (denn es ist ja gerade mal der Anfang vom Anfang vom Anfang…): Wir wurden abgeholt, sind irgendwann mitten in der Nacht ins Bett gefallen und gaben das Versprechen, uns definitiv zu melden, wenn wir alle wieder gesund sind. Um uns nochmal zu treffen.

Knapp 2 Wochen danach haben wir uns dann noch in der Stadt zufällig getroffen und (nachlesen. Sind mittlerweile, Stand Ende Mai, über 1500 Nachrichten bei Facebook) später lose verabredet, dass wir zu einem Flohmarkt gehen, wo sie einen Stand mit Kindersachen haben würde.

Dort haben wir uns dann auch getroffen. Was bei ihr gekauft. Später haben wir uns dann verabredet. An der Stelle muss ich jetzt massiv nachlesen, denn die eigene Erinnerung lässt mich arg im Stich. Die Tage sind ineinander übergegangen, wir haben uns gefühlt täglich gesehen, ich habe mich bis spät in die Nacht mit ihr bei Facebook unterhalten. Letztendlich hatten wir uns dann Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und Montag (=heute) getroffen. Und kamen uns näher…

Was…

der Nachteil daran ist, wenn Kinder die Wohnungstür allein aufbekommen? Sie können ihren Wunsch nach „rausgehen“ noch deutlicher durchsetzen… 😀

Wir müssen dann glaub ich mal absperren, auch, wenn wir zu Hause sind. Einmal hat die Große die Katzen schonmal fast unbemerkt befreit… 😉

Namen – Namen – Namen…

😀

Ihr erinnert euch? Wir sind die Verrückten, die bereits vor der Schwangerschaft auf Namenssuche gehen. Ein Mädchen könnten wir schon mit Namen ausstatten (den Erstnamen hat quasi die Große geliefert, ZN steht auch schon fest), einen Jungen… Eher nicht. Jungennamen, die sind irgendwie… Ach, schwierig. Und die Liste der „gefällt uns ganz gut“-Namen ist ellenlang, ganze 18 Namen umfasst sie. Richtig „kling“ oder auch „plöpp“ macht es leider bei keinem.

Der wohl gewöhnlichste Name darauf ist Felix, der ungewöhnlichste dürfte Espen sein – den die Liebste aber direkt gestrichen hat. Da waren’s nur noch 17… 😛

Vorschläge? Anregungen?

Zensur – Zensur – nicht-Zensur?

Ich habe mich nun vorerst dafür entschieden, Kommentare ab sofort immer erst manuell freizuschalten. Sorry für die, die hier regelmäßig hilfreiche Kommentare hinterlassen. Ich bemühe mich, immer schnell freizuschalten. Gerade, weil oft so viele hilfreiche Diskussionen entstanden sind und ich das wunderbar finde – und das auch nicht untergraben will.

Welche Kommentare ich in Zukunft öffentlich stehen lasse und welche ich lösche, wird sich zeigen. Ich habe absolut nichts gegen kritische Kommentare, solange es nicht auf persönlicher Ebene angreifend wird und/oder der einzige Sinn und Zweck des Kommentars ist, mich oder meine Familie in den Dreck zu ziehen (um mal deutliche Worte zu verwenden!).

Ich will, dass das hier ein Ort für Austausch, Informationen und auch ein wenig persönliches Tagebuch ist. Da haben solche „Hass“-Kommentare schlicht und ergreifend nichts zu suchen. Und wenn ich solche Kommentare schon nicht verhindern kann, kann ich zumindest selbst steuern, welche Kommentare „für ewig“ und für jeden zugänglich hier veröffentlicht werden. Es ist und bleibt MEIN Blog. Wem meine Meinung nicht passt, soll halt oben auf den Schließen-Button klicken. Dafür ist er (auch) da.

Aber ich bleibe in froher Hoffnung, dass sich hierher nur ein paar unmögliche Leute verirrt haben, die frustriert, neidisch oder engstirnig sind. Und ich die „Zensur“ bald wieder aufheben kann. Denn grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jede Meinung gehört werden soll. Bei mir persönlich hört’s halt nur in dem Moment auf, in dem es beleidigend wird. Und der Informationsgehalt gegen null geht. Das muss ich weder mir, noch anderen Lesern antun. Und den Mülleimer freut es sicher, wenn er nicht nur mit Spam gefüttert wird… 😉

Ersttermin

erledigt. 😉 Und die Kinder haben echt so dermaßen super mitgemacht, total genial. Es war echt ein richtig schöner Tag.

Nun warten wir mal gaaanz geduldig auf eine von allein zur Tür hereinstürzenden Blutung nach dem Abstillen (vor knapp 48 h hat die Liebste das letzte Mal gestillt).

Wenn sich in den nächsten 2-3 Wochen nichts tut, wird nachgeholfen! 😀

Ich bin gespannt. Parallel machen wir wohl mal einen Termin hier vor Ort bei der Gyn, da eh nötig (Krebsvorsorge). Vielleicht kann die ja mal einen Blick drauf werfen, ob sich schon was tut. Bis auf „ab und an mal Ziehen und Drücken im Unterleib“ ist nämlich noch nix zu vermelden. Und dann können wir ja mal nebenbei anfragen, ob sie bereit wäre, mal Ultraschall o. ä. während der Behandlung zu machen, damit wir nicht für jeden Pups nach Berlin reisen müssen.

Packen, Schlafchaos

So. Wir versuchen nun seit gut 1,5 Stunden für morgen zu packen. Dazwischen kam uns „schnell duschen“ und Töchterchen, die plötzlich doch ins Bett wollte (für „schlafen“ ist es bei denen da drüber im Schlafzimmer aber überraschend unruhig…). Übrigens, nachdem die Große meinte, sie müsste um 16 Uhr nochmal dringend schlafen; bis 18 Uhr… *seufz*

Aber es ist soweit schon viel getan. Windeln gepackt, Wechselklamotten. Geldbeutel. Fahrkarte ausgedruckt, Bahncard bereit gelegt (extra angeschafft, gilt nun für 3 Monate – lohnt sich ab 3 Fahrten… Die werden wir sicher brauchen).

Der/die/das Einzige, was uns im Stich lässt, ist mal wieder der Körper der Liebsten. Was auch sonst. Sie hat schön brav 12 Tage Utrogest genommen, um die Mens auszulösen; vor einer Woche abgesetzt und – nüscht. Grummel, grmpf. Vermutlich hat sie einfach den Kleinen noch zu oft gestillt (1-2x in 24 h, der Spezialist isst einfach zu gerne und will garnicht öfter). Naja. Nun ist er abgestillt, aber bringen wird’s nun für diesen Mens-auslös-Versuch auch nüscht mehr, vermute ich. Was letztendlich bedeutet, wir verlieren wieder 2-3 Wochen. Und es verschiebt sich alles planungsmäßig nach hinten. Womit wir mittlerweile bei einem Transfer Mitte/Ende Juli wären.

Hachja. Vielleicht lässt die Mens sich ja doch noch locken. Wäre ja was. Ich würde mich gerne positiv überraschen lassen. Aber nach über einer Woche Gewarte auf den Mist ist die Hoffnung irgendwie dahin.