Vom ATTA-sein und anderen „Sorgen“

… Hatte ich nicht gerade eben erst geschrieben, dass ich üüüüberglücklich wäre, wenn das Teufelchen mit nur einem von uns einschlafen würde? Ta-Daaaa, heute hat’s geklappt! 😉 Sogar ganz unkompliziert im Bett, ohne viel Gedöns und vor allem – fast ohne Gebrüll! Ab jetzt bringt meine Frau die Kleinen nun also allein ins Bett, immerhin haben sie dann abends nochmal „Extrazeit“.

Aber nun zu einem anderen Thema. ATTA hat eingeschlagen (wem das nichts sagt: ATTA steht für Absolut-Tragetuch-Abhängige, mancherorts wird auch gemunkelt, dass es für Anonyme Tragetuch-Abhängige steht). Könnt ihr euch vorstellen: Ihr habt alles für das Baby, das bald kommt, nur ein Tragetuch wär noch schön? Oder eine Tragehilfe? Oder beides? Oder mehrere Tragetücher? UND mehrere Tragehilfen? 😀 Hätten wir gerade Geld in Massen, ich würde es komplett für Tragetücher und Tragehilfen ausgeben. Kein Problem! Auf der Wunschliste steht noch:

– ein Didymos Lisca (weil’s so toll neugeborenentauglich sein soll)
– ein Fullbuckle, da müsste ich aber erstmal sehen, welcher uns passt (ich denke ja, nach der Geburt werden wir dann mal ein Testpaket ordern…)
– eine Mei Tai, die mir bequemer mit dem Töchterchen ist als die Mysol (aber die Mysol verkaufe ich dafür natürlich nicht! ATTA ATTA)…
– ein brockentaugliches Rucksacktuch als Alternative zum Onbu beim Tandemtragen (man will ja schließlich nicht immer mit dem Gleichen tragen, also wirklich! 😉 ).
– ein 7er-Girasol als Zweit-Tuch, falls mein Firework mal wieder in der Wäsche ist. Wird mit Neugeborenem ja vermutlich öfter mal der Fall sein (sofern wir wieder ein Spuckkind bekommen, wovon ich nun erstmal ausgehe).

Noch Wünsche? Dutzende! 😉

Davon abgesehen überlegen wir gerade ganz stark, wie wir zu Baby Nr. 3 kommen (jaja, das zweite ist noch im Bauch, aber wir wären ja nicht wir, wenn wir uns da nicht jetzt schon Gedanken machen würden). Der Zeitpunkt, wann wir’s wieder versuchen, steht sogar schon, hüst. Ein wenig (aber nicht viel!) größer wird der Abstand diesmal wohl, so geplant. Wann es dann klappt, steht ja sowieso auf einem anderen Blatt.

Wir haben ja nun noch 2 Embryonen für einen Versuch (sie sind zusammen eingefroren) lagern; erfahrungsgemäß wird es aber nicht direkt klappen, davon gehen wir nun auf jeden Fall erstmal aus. Dann steht natürlich eine 2. IVF im Raum. Doch wie? Am liebsten wäre mir (meiner Frau eher weniger, weil sie da akut noch Durchführungsprobleme und organisatorische Tücken sieht), wenn wir mich stimulieren würden, Eizellen entnehmen und meine Frau dann die Embryonen transferiert bekommt. Nun ist das aber vermutlich in Deutschland so nicht durchführbar; jedenfalls auf keinen Fall, wenn wir mit offenen Karten spielen. Also würde unser Weg ins Ausland führen, vermutlich nach Holland. Ein, zwei Kliniken haben wir schon auf dem Schirm, die das machen würden; die Behandlungskosten wären tatsächlich auch überschaubar. Aber ob wir den „Mut“ dazu haben? Das dann mit 2 kleinen Kindern durchzuziehen, nur, weil wir es so ganz schön fänden (und ich meiner Frau gerne die Stimulation ersparen würde und auch mal etwas mehr als „Spritzen setzen“ zu unserem Kinderwunsch beitragen möchte)? Andererseits wäre eine IVF ja so oder so notwendig, also bleibt nur der (finanzielle und organisatorische) Mehraufwand einer Behandlung im Ausland.

So, fertig bin ich nun nicht, aber das Essen wartet und mein Kopf drückt etwas – also muss das vorerst reichen 😛

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Update – Update – Update

Heute ist ZT 16. Mich lacht folgendes an: Bild

Nun bleibt es spannend, wie sich meine 2. Zyklushälfte so macht. Obwohl – wirklich wichtig ist es ja auch nicht. Wahrscheinlich wird der erste Transfer eh im künstlichen Zyklus sein. Achja, zum Thema Transfer: In ca. 1 1/2 Wochen bekommen wir die Ergebnisse, wie sich meine Schilddrüse so mit den Medikamenten macht. Und dann legen wir los, wenn alles passt! 😉 Sind das keine guten Neuigkeiten?! Jetzt muss nur noch die Schilddrüse mitspielen. Ein wenig Hoffnung habe ich ja, dass die Werte passen. Ich fühl mich ganz gut und das Gewicht geht laaangsam, laaaaangsam nach unten. In 2 Wochen könnte ich also schon die erste Tablette Östrogene in mich reinpfeifen. In 2 Wochen könnte ich schon „schwanger“ sein. In 6 Wochen könnten wir schon positiv testen. Das wär doch was, oder? Und jetzt drohen wir noch meiner lieben, kleinen Schilddrüse ein wenig. Damit die ja keinen Mist baut! Und schön brav auf die Medikamente anspricht. Ich warne dich, du kleines, böses Organ voller Chaos und Mistigkeit! (also zumindest bei mir – ich weiß ja nicht, wie das bei euch so aussieht?!) 😀 

Und nun wird das Update NOCH erfreulicher. Unser kleiner Lieblingsteufel von Kickboxerin ist heute so aktiv gewesen, dass der Bauch gewackelt hat. Süß! Meine Frau war erstaunt und ich musste mir das Dauer-Grinsen verkneifen. Ich glaub, wir bekommen ein aktives Kind. Juhu! Endlich eine Ausrede, um mal wieder auf den Spielplatz zu gehen. Wofür bekommt man sonst Kinder?! Hust. 😀

Bla Bla…

Als wir uns heute unterhielten: 

ich: Warum versuchen wir es nicht eigentlich im Februar, wenn die Schilddrüse bis dahin passt? 

[Stille]

ich: Ob der Entbindungstermin nun dann im November oder Dezember ist, ist dann auch schon egal! 

meine Frau: Ja, also irgendwie hast du Recht! Hm… 

[Schweigen]

meine Frau: Dann wären wir in der Warteschleife, wenn meine Mutter da ist und wir für Helena shoppen… Das ist irgendwie seltsam! Dann können wir garnicht 3 Mal täglich testen! *große Augen*

ich: Also 3 Mal täglich testen will ich dann garnicht, eigentlich wärs schön, wenn wir es dann bis ES+13/14 aushalten würden und dann erst testen… Irgendwie spricht nichts dagegen, oder?

… 

ich: Warten wir mal ab, wie die Schilddrüsenwerte aussehen. Dann sehen wir weiter, ok?

…. 

Probleme sind da, um sie zu lösen!

Problem 1: Voraussetzungen sind geändert. Wir können mit den „restlichen“ Embryonen nun hoffentlich noch 3 Transfere machen. Sind doch ganz praktisch „verpackt“ bzw „verteilt“. Mal sehen. Eine Frage müssen wir noch klären. Und die Embryonen gehören MIR. Nur mir 😉 (Meine arme Frau, lol)

Problem 2: Wen interessieren schon Gene? Wir haben noch 2 perfekte MOT-30-Straws vor Ort in Lagerung. Schon bezahlt und bei kuscheligen -196 Grad im Stickstofftank gelagert. Perfekt! Und wer weiß? Vielleicht werden aus unseren 5 verbliebenen Embryonen noch 5 Kinder. Oder 3. Oder 2. Oder 10? Möglich ist da ja theoretisch alles 😉

Davon abgesehen hat der Bauch meiner Frau heute ein „plöpps“ gemacht und sieht nun richtig Baby-bauchig aus. Hach, ich bin verliebt. Heute Abend hat sich ShAmy wieder bewegt, meine Frau hat es als „blubben“ beschrieben. Herrlich! 😀 Ich bin glücklich.

2 Probleme

So, also aktuell haben wir 2 „Baustellen“, oder auch Probleme. Nennt es, wie ihr wollt 😉

Problem 1: Unsere Embryonen wurden umgelagert -.- In die „neue“ Klinik in Piiiep, seufz. Chaos, unglaubliches. Lösung ist nicht in Sicht. Jetzt warte ich geduldig darauf, dass der Arzt antwortet. Meine Fragen beantwortet. Und dann sehen wir weiter. In Piiiep (Standort der neuen Klinik) eine Behandlung beginnen kommt immer noch nicht in Frage. Höchstens, wenn sich die Voraussetzungen ändern. Embryonen sind nicht über Los gegangen, haben keine 4000 Euro eingezogen. Knapp 150 Euro Einlagerungskosten extra. Urghs. Ja, nervig ist es schon. Noch nerviger ist allerdings, dass wir ja selbst schuld sind, zum Teil. Naja, hinterher ist man immer schlauer, oder?

Problem 2: Sperma. Ja, Sperma kann auch ein Problem sein! Die Qualität, die Menge, das Aussehen… Nein, Spaß beiseite. Obwohl, die Qualität gehört mit zu unserem Problem. Weil es die von unserem Spender nur noch in super-duper-megafantastisch für super-duper-nicht-so-fantastische 800 Euro pro 0,5 ml gibt. Oder in super-unterirdisch-schlecht für super-duper-megafantastische 60 Euro pro 0,5 ml. Kann man das nicht vertauschen? Und was machen wir mit den anderen beiden Samenproben der anderen beiden Spender, die wir schon gekauft haben und die in unserer alten Klinik so schön im Stickstoff vor sich hingefroren werden? Wie wichtig ist es uns, dass es der gleiche Spender ist? Warum sind wir bin ich nicht mutig genug, einfach „Scheiß drauf“ zu sagen und auf die 5 Embryonen zu vertrauen, die wir noch haben? Und falls dann, wenn und eventuell möglicherweise, doch noch ein 3. Kind kommen soll – Pech gehabt, dann eben mit anderem Spender, wenn unser Spender bis dahin „ausverkauft“ ist – er ist nämlich leider nicht mehr aktiv, es kommt also auch nichts neues nach? Es garantiert uns dann ja auch keiner, dass eine Samenprobe von unserem Spender reicht, oder zwei, oder drei… Wo zieht man dann die Grenze? 

Kleine To-Do-Liste

– Nicht darüber aufregen, dass unsere Embryonen schon umgelagert wurden

– Krönchen zurechtrücken und geduldig(!) auf eine Antwort des Artzes vor Ort warten

– Damit auseinandersetzen, welche Samenproben wir von unserem Spender noch bestellen

– Auf die Info warten, was wir mit unseren restlichen Straws machen „dürfen“

– Tiiief durchatmen und meine Frau wieder gesund bekommen

– Überlegen, ob wir die Behandlung doch hier vor Ort durchziehen können/möchten

Kleine Nicht-Plan-Änderung

Unser Nicht-Plan nimmt langsam ganz andere Züge an. Hilfe! Dabei wollten wir doch nicht-planen! 😉

Die Entscheidung fiel am Wochenende eindeutig GEGEN eine Behandlung in Berlin. Hier hat man wieder das Blasto-Problem (Blastozystenkultur möglich, aber „überzählige“ werden einfach verworfen – natürlich ganz, ganz super wenn wir ein 3-er Paket und ein 2-er Paket haben, da können wir nicht einmal jeden Embryo einzeln auftauen) und, was der Hauptgrund ist: Meine Frau müsste die Embryonen komplett zur Spende, also auch für andere Paare freigeben! Das ist uns zu heikel, und der Arzt hat schon angekündigt, dass er die Formalien so und nicht anders regeln möchte.

Dazu kamen dann noch so „weiche“ Faktoren: Der Arzt ist uns einfach etwas… unsympathisch und der Ultraschall beim letzten Termin war das letzte. Ich dachte nicht, dass es so schwer ist, meine Eierstöcke zu finden (geschafft haben das bisher immerhin 2 verschiedene Ärzte in den letzten 9 Monaten auf Anhieb(!)) und: Ich dachte nicht, dass ein vaginaler Ultraschall so schmerzhaft sein kann, dass mir die Tränen in die Augen schießen. Wohlgemerkt: Wir waren bei einem Reproduktionsmediziner, und nicht beim Wald-Dorf-Wiesen-Gynäkologen.

Der Weg führt jetzt also eindeutig nach POLEN. Ins Auge gefasst haben wir schon 2 verschiedene Kliniken; eine davon hat uns eine Zusage für die Behandlung gegeben, die Antwort der anderen Klinik steht noch aus. Jetzt werden wir uns noch genauer informieren, welche Kliniken es eventuell noch gibt, und dann haben wir hoffentlich eine Auswahl an Kliniken und können uns die beste raussuchen – so zumindest der äh.. Nicht-Plan, natürlich! 😀

Der einzige Nachteil ist dann der Anfahrtsweg. Da müssen wir ein wenig schauen, so ganz ohne Auto und Führerschein ist das doch irgendwie schwierig. Vor allem, weil wir dann vermutlich öfter kurzfristig fahren müssten. Die Klinik, die uns bereits zugesagt hat, wäre mit dem Zug knapp 3 Stunden entfernt.