2 Probleme

So, also aktuell haben wir 2 „Baustellen“, oder auch Probleme. Nennt es, wie ihr wollt 😉

Problem 1: Unsere Embryonen wurden umgelagert -.- In die „neue“ Klinik in Piiiep, seufz. Chaos, unglaubliches. Lösung ist nicht in Sicht. Jetzt warte ich geduldig darauf, dass der Arzt antwortet. Meine Fragen beantwortet. Und dann sehen wir weiter. In Piiiep (Standort der neuen Klinik) eine Behandlung beginnen kommt immer noch nicht in Frage. Höchstens, wenn sich die Voraussetzungen ändern. Embryonen sind nicht über Los gegangen, haben keine 4000 Euro eingezogen. Knapp 150 Euro Einlagerungskosten extra. Urghs. Ja, nervig ist es schon. Noch nerviger ist allerdings, dass wir ja selbst schuld sind, zum Teil. Naja, hinterher ist man immer schlauer, oder?

Problem 2: Sperma. Ja, Sperma kann auch ein Problem sein! Die Qualität, die Menge, das Aussehen… Nein, Spaß beiseite. Obwohl, die Qualität gehört mit zu unserem Problem. Weil es die von unserem Spender nur noch in super-duper-megafantastisch für super-duper-nicht-so-fantastische 800 Euro pro 0,5 ml gibt. Oder in super-unterirdisch-schlecht für super-duper-megafantastische 60 Euro pro 0,5 ml. Kann man das nicht vertauschen? Und was machen wir mit den anderen beiden Samenproben der anderen beiden Spender, die wir schon gekauft haben und die in unserer alten Klinik so schön im Stickstoff vor sich hingefroren werden? Wie wichtig ist es uns, dass es der gleiche Spender ist? Warum sind wir bin ich nicht mutig genug, einfach „Scheiß drauf“ zu sagen und auf die 5 Embryonen zu vertrauen, die wir noch haben? Und falls dann, wenn und eventuell möglicherweise, doch noch ein 3. Kind kommen soll – Pech gehabt, dann eben mit anderem Spender, wenn unser Spender bis dahin „ausverkauft“ ist – er ist nämlich leider nicht mehr aktiv, es kommt also auch nichts neues nach? Es garantiert uns dann ja auch keiner, dass eine Samenprobe von unserem Spender reicht, oder zwei, oder drei… Wo zieht man dann die Grenze? 

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