Update – Update – Update

Heute ist ZT 16. Mich lacht folgendes an: Bild

Nun bleibt es spannend, wie sich meine 2. Zyklushälfte so macht. Obwohl – wirklich wichtig ist es ja auch nicht. Wahrscheinlich wird der erste Transfer eh im künstlichen Zyklus sein. Achja, zum Thema Transfer: In ca. 1 1/2 Wochen bekommen wir die Ergebnisse, wie sich meine Schilddrüse so mit den Medikamenten macht. Und dann legen wir los, wenn alles passt! 😉 Sind das keine guten Neuigkeiten?! Jetzt muss nur noch die Schilddrüse mitspielen. Ein wenig Hoffnung habe ich ja, dass die Werte passen. Ich fühl mich ganz gut und das Gewicht geht laaangsam, laaaaangsam nach unten. In 2 Wochen könnte ich also schon die erste Tablette Östrogene in mich reinpfeifen. In 2 Wochen könnte ich schon „schwanger“ sein. In 6 Wochen könnten wir schon positiv testen. Das wär doch was, oder? Und jetzt drohen wir noch meiner lieben, kleinen Schilddrüse ein wenig. Damit die ja keinen Mist baut! Und schön brav auf die Medikamente anspricht. Ich warne dich, du kleines, böses Organ voller Chaos und Mistigkeit! (also zumindest bei mir – ich weiß ja nicht, wie das bei euch so aussieht?!) 😀 

Und nun wird das Update NOCH erfreulicher. Unser kleiner Lieblingsteufel von Kickboxerin ist heute so aktiv gewesen, dass der Bauch gewackelt hat. Süß! Meine Frau war erstaunt und ich musste mir das Dauer-Grinsen verkneifen. Ich glaub, wir bekommen ein aktives Kind. Juhu! Endlich eine Ausrede, um mal wieder auf den Spielplatz zu gehen. Wofür bekommt man sonst Kinder?! Hust. 😀

Fortschritte

Wir machen eindeutig Schritte in die richtige Richtung:

– Meine Schilddrüse fühlt sich besser an. Ich hab ja jeher ein Druckgefühl im Hals gehabt, mal mehr, mal weniger. Mal auch über Wochen nicht und dann täglich. Seit ich die Dosis nochmal gesteigert hab (auf knapp 100) ist das Gefühl nun weg! Und ich fühle mich einfach eindeutig besser. Weniger müde, weniger abgeschlagen und ich habe endlich wieder Appetit! Das war schon belastend über die letzten Wochen, einfach nichts mehr essen zu können. Es wird langsam! Das einzige, was mich momentan noch stört, ist, dass ich mein altes Gewicht wieder zurückwill. Seit Tablettenbeginn sind es nun gut 3,5 Kilo mehr. Wohlgemerkt, zugenommen habe ich in der Zeit, in der ich fast nichts gegessen habe. Seit ich nun die Dosis erhöht habe (und dann etwas mehr essen konnte), stagniert das Gewicht wieder. Mal sehen. Ich hoffe, ich krieg das noch hin. Vor einer Schwangerschaft würde ich wirklich gerne nochmal ein wenig abnehmen. Das wär was!

– Als ich den Schwangerschaftsticker erstellt habe, waren es noch über 200 Tage. Heute sind es noch 155! Das bedeutet, seitdem sind schon 50 Tage vergangen. Wahnsinn! Die Zeit rast. Meine Frau spürt unser kleines Teufelchen (Spitzname Nr. 2) nun mehrmals täglich. Nur ich muss noch warten. Aber das wird, ich bin nämlich die Lieblingsmama! 😀

– Die große Faulheit schlägt gerade zu. Wir sind im Baby-Modus, dabei müssten wir noch so viel für die Uni machen. Praktisch würden wir vermutlich keine Luft mehr haben, bis zur Geburt. Aber ich hab einfach keine Lust! Ich will nicht. Zudem die Unsicherheit, ob wir die Bachelorarbeit überhaupt vor der Geburt abgeben können. Klar, meine Frau hat kein Problem, sie kann die Bearbeitungszeit einfach um den Mutterschutz verlängern. Aber ich steh halt da und muss das Ding in 10 Wochen fertig kriegen. Egal, ob meine Frau Wehen hat, ob das Baby schon da ist oder sonstwas. Das nervt. Und wenn die Uni sich mit der Genehmigung für das Thema Zeit lässt, „dürfen“ wir erst am errechneten Geburtermin anfangen zu schreiben. Wenn die schnell arbeiten, können wir vielleicht schon Anfang April starten. Dann darf ShAmy aber ja keinen Tag zu früh kommen, sonst haut das alles nicht hin. Der errechnete Termin IST 10 Wochen nach Semesterbeginn, also genau die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit. Jetzt, wo ich darüber schreibe, fällt mir auf, dass wir uns darüber irgendwie nie so richtig Gedanken gemacht haben…

Abzugeben

(manche Leser kennen das Spielchen sicher schon: In liebevolle Hände )

Ja, abzugeben habe ich was. Ob die Hände nun liebevoll sind, oder grausam oder sonstwas, ist mir mittlerweile völlig egal. Zu bieten habe ich heute einen TSH-Wert von knapp 3,5 – nicht etwa einfach so, unbehandelt, sondern UNTER MEDIKAMENTEN. Warum ich in den letzten paar Wochen kaum mehr Appetit hatte, als Folge weniger als sonst gegessen habe und trotzdem 3-4 Kilo zugenommen habe? Wundert mich nicht mehr.

Schön, dass meine Schilddrüse Mist ist. Ich bin sauer! Und irgendwie hab ich das Gefühl, das wird eine langwierige Sache.

Schritt eins ist jetzt nun, mir nächste Woche jodfreie(!) Schilddrüsenmedikamente zu besorgen. Schritt zwei wird sein, die Dosis von aktuell 50 µg zu steigern – juchuuu, dabei vertrage ich die aktuelle Dosis schon schlecht.

Und – falls hier Schilddrüsenexperten unterwegs sind 😉 – es wurde auch der ft4 und TPO-AK bestimmt. Immerhin keine Antikörper, sofern ich das mit meinem laienhaften Wissen erkennen kann (der Wert lag bei 0,09). Und ft4 liegt oberhalb(?!) des Referenzbereichs. Mit anderen Worten: Hä, was macht es denn da.

TSH scheint auf eine Unterfunktion hinzudeuten (passt auch zu den Symptomen – Appetitlosigkeit, Gewichtszunahme, Haarausfall(!), Müdigkeit, Einschlaf- und Durchschlafprobleme).

ft4 auf eine Überfunktion (für die allerdings jegliche Symptome fehlen).

Das ist doch MIST! Und dabei hatten wir eigentlich gerade entschieden, eventuell-doch schon im April mit Versuchen für Baby Nr. 2 anzufangen… Das Thema wäre dann wohl zu 90% erledigt. Außer, es geschieht ein Wunder und meine Schilddrüse macht entgegen aller bisherigen … *piep* mal Anstalten, richtig zu funktionieren!

Mensch, Leute, ich bin 23, Nichtraucher, Vegetarier, halbwegs noch normalgewichtig – man sollte doch meinen, das KANN nicht so schwer sein, schwanger zu werden!

Rechnungen…

Gestern haben wir die Rechnung(en) von der KiWu-Klinik erhalten. Ehrlich gesagt war ich auf den ersten Blick mächtig geschockt – so eine hohe Rechnung hatten wir nicht erwartet. Bei genauerem Hinsehen hat es sich allerdings aufgeklärt: Die Klinik hat wohl fast 250 Euro zu viel berechnet. Uns wurde bei einer unserer 18 Eizellen Befruchtung per ICSI berechnet, obwohl wir eine komplette IVF wollten. Ob es nur ein Abrechnungsfehler ist oder tatsächlich so gemacht wurde, klärt sich leider erst bei unserem nächsten Termin. Zum Glück hatte ich am Punktions-Tag genau beobachtet, wie die Ärztin irgendwas in die Richtung „IVF mit allen Eizellen“ in unsere Akte geschrieben hat. Die Rechnung ist sonst ok, auch wenn es mich ein wenig traurig stimmt, dass wir alles selbst zahlen müssen. Und, dass die Klinik den 1. Ultraschall privat abgerechnet hat – da hat die Ärztin eigentlich nur nachgeschaut, ob die Zyste weg war. Hätten wir keine IVF in dem Zyklus gemacht, hätten wir den Ultraschall nicht selbst zahlen müssen. Theoretisch hätte man, sofern man gewollt hätte, trotzdem über Krankenkasse abrechnen können… Ansonsten war die Rechnung eher zu unserem Gunsten, da ab und zu mal ein kleinerer Betrag weniger abgerechnet wurde, als in dem Kostenbeispiel, das wir zuvor erhalten hatten.

Was wir bei einer erneuten Behandlung anders machen würden, weiß ich mittlerweile auch. Vermutlich würden wir auf die Vollnarkose bei der Punktion verzichten. Die Narkose allein hat ca. 190 Euro gekostet; für 10-15 Minuten. Aus Erzählungen und Forenbeiträgen von anderen Frauen weiß ich, dass es nicht unbedingt eine Vollnarkose sein muss – leichter Dämmerschlaf mit einem Beruhigungsmittel oder so reicht völlig aus für die Punktion. Und schonender für den Körper ist es vermutlich auch, da meine Frau weder die Narkose bei der Punktion noch die, die sie bei der Bauchspiegelung hatte, sonderlich gut vertragen hat. Sie war praktisch den restlichen Tag schläfrig und fertig…

Die Rechnung für die Einlagerung haben wir auch erhalten. Alles in allem werden nun – wenn die Extrakosten für ICSI nicht dabei sind, denn das werden wir nicht zahlen – etwa  2540 Euro unser Konto verlassen. Die Narkose haben wir schon vorher gezahlt, da diese eine externe Ärztin durchgeführt hat. Mit allen Medikamenten und allem drum und dran hat der Versuch also 3000 Euro gekostet – recht human, wie ich finde. Vor allem, wenn ich lese, dass manche Paare rund 2000 Euro Eigenanteil zahlen – wohlgemerkt mit besserem Abrechnungssatz (über die KK wird in der Regel viel günstiger abgerechnet als bei Selbstzahlern); und insgesamt sind das ja nur 50 Prozent der Kosten, da die Krankenkasse die Hälfte zahlt.

Bei unserer Klinik könnten wir eine IVF kaum günstiger haben – wir haben ja nur die absoluten „Basis“-Untersuchungen gehabt, absolut nichts, was unnötig wäre, außer eventuell der ein oder andere Blutwert. Falls nochmal ein Versuch nötig ist, würden wir aber eventuell vorher über den Steigerungssatz verhandeln wollen.

Ansonsten haben wir heute beim Hausarzt erfahren, dass meine Frau tatsächlich einen Vitamin-D-Mangel hat. Wird nun mit Tabletten ausgeglichen – das 4. Medikament, das meine Frau nun täglich nehmen muss. Insgesamt nun also 6 Tabletten. Jetzt sind wir umso mehr gespannt auf die Schilddrüsen-Werte und das Ergebnis des Insulinresistenz-Tests. Was da wohl noch so auf uns wartet… Hoffentlich hilft das alles, und es klappt diesen Zyklus. Teuer genug wird er, mit Blasto-Transfer und Assisted Hatching. Bebilein, wir tun so viel, damit du es gemütlich hast, also bitte bleib dieses Mal bei uns… Meine Frau trinkt sogar den absolut gehassten Grapefruitsaft, weil es eventuell-möglicherweise-vielleicht gut für den Schleimhaut-Aufbau ist 😉

1. Termin Kryo-Zyklus

So, heute war dann also der 1. Termin. Soweit passt alles, wir können starten, und haben auch die erwünschten Untersuchungen bekommen. Heute wurde dann spontan noch ein Insulinresistenztest gemacht, ebenso wurden die Schilddrüsen-Werte abgenommen. Die Ergebnisse erfahren wir voraussichtlich beim nächten Termin am 11.9. – Mittwoch. Abends waren wir dann noch bei einem anderen Arzt und haben dort den Vitamin-D-Wert, der eigentlich kein Vitamin sondern ein Hormon ist, bestimmen lassen. Die Diagnostik ist somit erstmal abgeschlossen, fürs erste.

Ernährungsumstellung und Bewegung läuft so lala. Das mit der Bewegung kriegen wir grad echt gut hin, heute sind wir bestimmt insgesamt 3 oder 4 Stunden nur am rumlaufen gewesen. Ernährungsumstellung wird wohl etwas langsamer und schleppender laufen. Erstens ist da das Problem, dass ich am Wochenende echt keine Energie und Kraft hatte, zu kochen. Und jeder, der in Deutschland wohnt, kennt ja das Problem von „Fertiggerichten“: Viel Fett, viele seltsame Zusatzstoffe, wenig gesund. Zweitens ist das Problem, dass wir in der Arbeit ja mit unseren Kollegen Essen gehen. Auswahl da: Italiener (Pizza oder Pasta) oder Asia-Imbiss (=Gemüse in recht fettiger Sauce mit weißem Reis). Hmpf. Und da die meisten anderen recht spät zur Arbeit kommen, gehen wir frühestens um 3, meistens eher um halb vier oder vier zum Essen. Das bedeutet wieder, dass wir nach dem Frühstück (ca. 9 Uhr) meist schon gegen 2 Uhr knurrende Mägen haben und dann noch Joghurt oder sonstwas essen. Zudem sind wir ja beide Vegetarier, was die Auswahl beim Essen gehen zusätzlich einschränkt. Mal sehen, wie wir das Problem lösen… Ab morgen finde ich dann hoffentlich wieder die Energie bzw. Lust, wenigstens zu Hause entsprechend gesund zu kochen.

Meine Frau hat übrigens seit Beginn der Stimulation recht stabil 1,5 Kilo abgenommen. Aber das geht bei ihr auch immer recht schnell, sobald sie auf Süßkram verzichtet – und seit der 1. Stimulations-Spritze war die Lust auf Süßes komplett wie weggeblasen.

Außerdem haben wir eine Lösung, die männlichen Hormone zu normalisieren. Helfen wird dagegen – hoffentlich – niedrig dosiertes Cortison.

Mittlerweile haben wir uns auch entschieden, wie wir vorgehen werden. Diesen Kryo-Zyklus machen wir mit „Tag 3“-Transfer; am liebsten abends. Morgens war es das letzte Mal arg stressig, weil direkt danach Punktionen anstanden (die man ja zeitlich nicht verschieben kann, zwecks 36 Stunden zuvor verabreichter Auslösespritze). Zudem werden wir auf Assisted Hatching verzichten, da der wissenschaftliche Nutzen wohl nicht so ganz erwiesen ist. Den 2. und vor der Pause auch letzten Kryo-Zyklus werden wir mit Blastotransfer und MIT Assisted Hatching machen. Sozusagen „alles nochmal drauf, was geht“ 😉 Und – vorbeugend – werden wir im 2. Kryo-Zyklus wohl zusätzliche Medikamente nehmen, dazu aber dann mehr…

Es geht weiter!

So. Nach dem negativen Ergebnis gestern haben wir uns wieder etwas gefangen. Gestern haben wir viel geweint, uns einfach etwas gehen lassen und getrauert, dass die beiden Super-Embryonen nicht bei uns bleiben wollten. Heute sieht die Welt schon besser aus und wir haben auch einen Plan, wie es weitergehen soll.

Der Kurzzeit-Plan ist jetzt erstmal einen Zyklus mit zwei unserer Eisbärchen zu starten. Am Montag haben wir den Termin beim Arzt (unsere Ärztin ist leider im Urlaub) und können hoffentlich starten. Parallel werden wir einen Insulinresistenztest machen, und hoffen, von der Klinik das ok dafür zu bekommen. Dies dient der Abklärung des PCO; außerdem kann es sein, dass meine Frau dann – wenn der Test eine Insulinresistenz feststellt – ein Medikament bekommt, das dagegen hilft. Da gibt es auch einen Zusammenhang mit dem Schwanger-werden, aber das ist jetzt zu viel zu erklären und so richtig verstanden habe ich es selbst noch nicht. Zusätzlich werden wir die Schilddrüse meiner Frau nochmal untersuchen lassen – die Werte sind fast ein Jahr alt und waren da nicht 100 Prozent ideal. Und da es unter Stimulation häufiger mal zu steigenden TSH-Werten kommt, möchten wir das noch untersuchen, bevor wir den Transfer machen.

Parallel werden wir versuchen, unsere Ernährung etwas umzustellen und Sport zu treiben/für mehr Bewegung zu sorgen. Nach Nachdenken ist uns aufgefallen, dass die PCO-Problematik erst so richtig schlimm wurde, nachdem meine Frau im Winter die letzten 3 Kilogramm zugenommen hat. Zwar ist sie jetzt nicht wahnsinnig übergewichtig, aber 5 Kilo weniger schaden auch nicht 😉 Ich werde natürlich auch mitmachen, damit mein BMI wieder bei „Normalgewicht“ ankommt. Konkret bedeutet das: Weniger Zucker und Kohlenhydrate (beides hat mit PCO zu tun, schadet aber ja auch nicht etwas darauf zu verzichten) und zwei Mal pro Woche schwimmen gehen. Außerdem werden wir versuchen, mindestens ein Mal täglich irgendwo einen längeren „Fußweg“ einzuplanen. Also eine Stunde spazieren gehen oder so 😉

In der Kinderwunschklinik werden wir zudem noch ansprechen, ob es eine Möglichkeit gibt, die erhöhten männlichen Hormone etwas zu „drücken“. Anscheinend kann da Metformin helfen (eigentlich für Diabetes zugelassen, nehmen aber viele PCO-Patienten); oder auch niedrig dosiertes Cortison. Vielleicht können wir das auch bekommen, bis sich der Hormonspiegel durch Gewichtsabnahme hoffentlich wieder von selbst normalisiert.

Der Kurzzeitplan ist jetzt erstmal, noch 2 Kryo-Zyklen zu machen; danach eine Pause (sonst würde der Entbindungstermin mitten in den Umzug fallen – ganz schlecht) und ein wenig zusätzliche Diagnostik; langfristig dann die restlichen Kryo-Zyklen (je nach Auftau-Rate dann vermutlich noch 1-3 Zyklen). Wenn es dann noch nicht geklappt hat, werden wir das Blut meiner Frau zu Reichel-Fentz schicken lassen (und hoffentlich auch eine Überweisung dafür bekommen – aber wenn es bis dahin bei einer 23-Jährigen Frau noch nicht geklappt hat, ist das ja schon sehr seltsam!). Dort werden alle möglichen Untersuchungen gemacht, die „Probleme“ beim schwanger-werden aufdecken sollen. Und dann – mit den Ergebnissen – wird noch eine IVF gemacht; dann aber vermutlich in einer anderen Klinik. Aber soweit, so hoffen wir, wird es hoffentlich nicht kommen. Mir persönlich ist so ein „Langzeit-Plan“ einfach wichtig, um nach vorne blicken zu können und nicht in ein Loch zu fallen, wenn ein Zyklus negativ endet.

Und: Entschuldigt, dass ich die Kommentar-Funktion beim letzten Artikel ausgeschaltet habe. Aber Kommentare wie „es klappt bestimmt beim nächsten Mal!“ oder „Das tut mir leid“ hätten uns gestern vermutlich noch viel trauriger gestimmt und dafür gesorgt, dass wir den negativen Versuch nicht so schnell abhaken können/konnten. Ab jetzt dürft ihr auch gern wieder kommentieren, und es war auch überhaupt nicht böse gemeint 😉

Vielleicht habe ich später auch noch Lust darüber zu schreiben, weshalb ich mich in den letzten Tagen nicht gemeldet habe auf eure Kommentare. Nur kurz: Wir hatten am Mittwoch dann einen fast wieder negativen Test; Donnerstag war er dann leicht stärker… Ich war nur noch am heulen, weil ich zerrissen war zwischen „es hat geklappt, da ist ja was“ und „warum ist der Strich nicht deutlicher“ – ich glaube, Mutmaßungen von „außen“ hätten mich da nur noch mehr verwirrt. Trotzdem bin ich dankbar für jeden, der so mit uns mitfiebert und uns so die Daumen gedrückt hat! 😀 Ab jetzt nehmen wir auch wieder gedrückte Daumen an, und gehen fest davon aus, dass der Langzeit-Plan hoffentlich nie nie nie umgesetzt werden muss.