Namen – Namen – Namen…

😀

Ihr erinnert euch? Wir sind die Verrückten, die bereits vor der Schwangerschaft auf Namenssuche gehen. Ein Mädchen könnten wir schon mit Namen ausstatten (den Erstnamen hat quasi die Große geliefert, ZN steht auch schon fest), einen Jungen… Eher nicht. Jungennamen, die sind irgendwie… Ach, schwierig. Und die Liste der „gefällt uns ganz gut“-Namen ist ellenlang, ganze 18 Namen umfasst sie. Richtig „kling“ oder auch „plöpp“ macht es leider bei keinem.

Der wohl gewöhnlichste Name darauf ist Felix, der ungewöhnlichste dürfte Espen sein – den die Liebste aber direkt gestrichen hat. Da waren’s nur noch 17… 😛

Vorschläge? Anregungen?

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Namenssuche, Kinderwägen und Geschmack

So,

heute gibt es mal wieder einen Beitrag in der Rubrik „Schwangerschafts(geschmacks)verirrungen“.

Punkt Nr. 1 auf der Tagesordnung: Die Namenssuche. Namen für Mädchen, in erster Linie. Achje, großes Drama. Wir sind ja nun glückliche „Besitzer“ von  einer(!) Einigung in diesem Bereich. Das bedeutet: Ein Mädchen dürfen wir bekommen. Yay! 😀

Und nun die schlechten Nachrichten: Ja, wir dürfen ein Mädchen bekommen. Eins. Und dann ist Schluss. Mögliche Alternativen, die wir haben, sind nun: Nach dem 1. Mädchen kein Kind mehr zu bekommen oder die Embryonen einer Geschlechtsselektion zu unterziehen. Keine wirkliche Alternative, die sinnvoll wäre, dabei, was? Also müssen wir uns da was überlegen. Die Top 500 Namen von 2012 haben wir übrigens schon durch. Bis zum Erbrechen. Es blieb bei einer „Übereinstimmung“. Möchte jemand einen 2. Mädchennamen zu Helena beisteuern? Oder, ich hab noch eine Idee: Wir erfinden einfach einen Namen! Das wärs doch. Oops, oder doch nicht: Einen Fantasienamen wollen wir nicht. Ach Mist. Meine Frau will Mathilda und ich will Sophia für ein 2. Mädchen. Über ein 3. Mädchen reden wir noch garnicht…

Punkt Nr. 2 auf der Tagesordnung: Kinderwägen! Entschieden ist noch nix. Obwohl, im Prinzip schon: Die Eltern meiner Frau sollen uns einen spendieren! 😛 Das ist doch eine Idee. Wenn nicht, dann gibt es keinen. Muss ich halt in der Schwangerschaft tragen. Bis ich dann explodier (bauchmäßig) kann meine Frau dann wieder tragen, weil dann locker der magische Zeitpunkt „8-12 Wochen nach der Geburt“ erreicht ist. Juchuuu! Weil, mal ehlich: Ein Schrott-Dingens von Kinderwagen für 400 Euro? Oder die robuste Variante für 700 Euro aufwärts? Dafür, dass wir den maximal ein paar Monate „brauchen“ würden? Und hässlich sind die meisten Kinderwägen, wirklich! Gefühlt 95 Prozent der Wägen sind braun, beige oder schwarz. Sag mal, sind wir hier auf einer Trauerveranstaltung? Warum nicht ein wenig Mut beweisen und FARBEN auf das Monstrum von Schiebekarre bringen? Wär doch mal eine Alternative. Und die wenigen Hersteller, die erkannt haben, dass Farben doch kein Teufelszeug sind, lassen sich diese Erkenntnis teuer (richtig teuer im Sinne von vierstellig) bezahlen.

Womit wir dann bei etwas wären, was ich wirklich so überhaupt nicht nachvollziehen kann: Frauen brechen schlicht in Gekreische aus und sehen den Damen der Zalando-Werbung erschreckend ähnlich, wenn sie ein kackbraunes Ungetüm von Kinderwagen erstehen. Das wird dann betitelt mit: „Hach, ich könnte den die ganze Zeit einfach nur anstarren und durch die Wohnung schieben, der ist ja sooo-hoooo schön!“ Sind das die Schwangerschafshormone? Oder sind diese Frauen so manipuliert von Werbung, dass sie das tatsächlich und wirklich ernsthaft schön finden? Also meine Frau findet die nach wie vor hässlich – einen Moment, Schock, Schreck, Hilfe – ist an meiner Frau was falsch, weil sie nicht wie oben beschriebene Frauen reagiert? Kann mir jemand den Sachverhalt vielleicht erklären? Was machen wir falsch, dass wir diese kackbraunen (wahlweise auch beerdigungs-schwarzen) Wägen hässlich finden? Oder liegen alle anderen falsch? Klar, über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten… Aber haben tatsächlich 95% der typischen Schwangeren keinen Geschmack mehr? 😛

Vornamen die 2.

Edit:

geeinigt. Thema durch. Fertig.

😀

Edit 2: Ich find die alte Version des Beitrags nicht mehr. Aber im Prinzip war’s eh nicht so interessant, es standen nämlich keine Namen drin – oh, doch, einer, und zwar: „Emma“ steht auf unserer Liste, der ist’s aber nicht geworden (weder für Kind 1, noch für Kind 2… weiter sind wir noch nicht, aber mehr ist ja aktuell auch noch nicht geplant 😀 )

Ich darf verkünden: Wir haben 2 Mädchennamen, 1 Jungennamen den wir auf jeden Fall an den 1. Jungen vergeben und noch 4 weitere Jungennamen, von denen 3 in die engere Wahl für einen 2. Jungen kommen. Einer der vier ist leider etwas zu exotisch, um ihn als Erstnamen zu vergeben…

Und bei uns wird’s wahrscheinlich nur Erstnamen geben. Also könnte man ihn eigentlich von der Liste streichen… Wäre er doch nur nicht sooo schön 😀

So… Und wer will die Namen jetzt wissen?

Ein paar Fakten…

Heute gibts mal was neues: Stichpunkte 😉 Ich bin schreibfaul.

– Wir haben uns auf einen Mädchennamen geeinigt, der wohl zu 99 Prozent an ein erstes Mädchen vergeben wird. Jetzt fehlt uns nur noch ein definitiver zweiter Mädchenname, aber darum werden wir uns kümmern, wenn das erste Kind auch wirklich ein Mädchen wird. Sonst brauchen wir unter Umständen ja garkeine zwei Mädchennamen.

– Wir haben einen neuen Jungennamen aufgetrieben, von dem wir absolut überzeugt sind. Absolut selten, mit – irgendwie – persönlicher Bedeutung. Manche würden den Namen vielleicht auch als „etwas gewagt“ bezeichnen. Aber so schlimm ist er garnicht 😉 Damit sind wir momentan bei 6 ernstzunehmenden Jungennamen. Wir wissen auch schon, wie ein erster Junge heißen würde. Der Name steht mittlerweile seit etwa 6 Monaten fest und: DER ist es.

– Ich war gestern das 2. Mal dieses Jahr beim Zahnarzt. Karies an einem Zahn. Hat zwar wehgetan, war allerdings noch nicht so schlimm. Ich bin ganz stolz auf mich, weil es ohne Spritze ging. 😀 Oh Gott, ich hasse Zahnarztbesuche einfach. Obwohl der Arzt richtig nett war…

– Wir haben heute etwa 3 Stunden damit verbracht, unsere neue Ikea-Lampe im Flur aufzuhängen. Ich hasse Ikea. Ich hasse unsere Wände und unsere Decken. Dafür, dass man da keine Löcher reinbekommt. Und dafür, dass einem die Wände entgegenkommen, wenn man ein Loch bohren möchte… Aber die Lampe hängt. Endlich. Und wir haben keine Rotlicht-Puff-Beleuchtung mehr im Flur. (Anmerkung: Wir hatten vorher eine normale Glühbirne und einen Lampenschirm in pink. Deshalb war das Licht so rötlich und alles andere als hell. Und deshalb auch die neue Lampe!)

– Unsere Wohnung ist jetzt so gut wie fertig eingerichtet. Jetzt können die Kinder kommen…

– Wir werden die 1. IUI wahrscheinlich erst um den 10. April rum machen. Der Zyklus der Liebsten möchte es so… Wir sind ja bis Mitte März im Urlaub und verpassen dann, so wie es momentan aussieht, gerade so den Eisprung. Also noch länger warten… Ich hab das Warten langsam ernsthaft satt. Ich mag jetzt anfangen! Ich will ein Kind!

– Heute wollte ich einen Termin vereinbaren, um endlich den Notarvertrag für die Kinderwunschklinik weg zu haben. Dazu müssen wir ja bei einem Notar einen Vertrag unterzeichnen. Die Geschäftszeiten des guten Herren sind allerdings von 10-13 Uhr… So ein Arbeitsleben hätt ich dann später auch gern! *bestellen geh*

– Meine Liebste war heute (ganz allein…) beim Hausarzt und hat dort Blut abzapfen lassen. 3(!!) Röhrchen! Jetzt werden ihre Schilddrüsen-Werte überprüft und wir hoffen, dass alles im grünen Bereich ist. In ihrer Familie hat so ziemlich jeder Probleme mit der Schilddrüse, weshalb wir die Werte mal überprüfen lassen wollten. Ist ja für so einen Kinderwunsch nicht gerade förderlich, sollte da wirklich was nicht in Ordnung sein…

– Wir sind im 2. Zyklus mit dem Clearblue Monitor, und heute waren es 2 Striche. Yeah, es geht voran! Im letzten Zyklus gab es die 2 Striche ganze 8 Tage lang. Mal sehen, wie es diesmal wird. Nebenbei trinkt die Liebste schon den Kindlein-Komm-Tee. Vielleicht hilfts ja, und vielleicht beschleunigt es den Zyklus ein wenig.

– Der Kater hat mich heute total erschrocken: Ich hörte ein leises Winseln, das ich zu Beginn als dumpfes Klopfen von unseren Nachbarn über uns interpretiert hatte. Aber als es lauter wurde, stellte ich fest, dass der Kater für das Geräusch verantwortlich war! Also suchte ich den alten Herrn und er war am träumen. Das war ein göttliches Bild… Er ist dann zum Glück direkt aufgewacht, als ich mich genähert habe. Und dabei schaute er mich dann total verwirrt an… Dann hat er sich kuscheln lassen, hat angefangen zu schnurren und die Welt war für ihn wieder in Ordnung.

– Jetzt kommt der längste Absatz: Ich hab mich am letzten Wochenende mit einer Freundin lange ausgesprochen. Sie ist eine meiner besten Freundinnen, und bisher war sie absolut unbegeistert von unserem Kinderwunsch im Studium. Wir stehen finanziell doch noch nicht auf eigenen Beinen. Außerdem ist es absolut unmöglich, in den ersten Lebensjahren eines Kindes überhaupt noch an ein Studium zu denken. Dafür hat man keine Zeit mehr. Wir werden unser Studium also nicht fertig bekommen, und der Berufseinstieg mit zwei (idealerweise) zwei- bis dreijährigen Kindern wird absolut unmöglich. Das schaffen wir ja eh nicht. Und warum wir nicht warten, bis wir Geld verdienen. Und überhaupt: Wie können wir daran denken, unsere Kinder eventuell in die Krippe geben zu wollen (Anmerkung: Das hatte ich als absoluten Notfall-Plan genannt, für den Fall dass wir zu überhaupt nichts mehr kommen und es auch nicht schaffen, uns die Kinderbetreuung aufzuteilen. Und ich habe extra gesagt, dass das höchstens für 20 Stunden pro Woche in Frage kommt. Ich will damit keine anderen Wege verurteilen, und keine Aussagen darüber treffen, ob Kinder in dem Alter in Fremdbetreuung gegeben werden sollen. Das soll bitte jeder so entscheiden, wie er möchte! Wir möchten unsere Kinder frühestens mit 18 Monaten in (Teilzeit-)Fremdbetreuung geben.)

Tja – von unserem Plan konnte ich sie nicht überzeugen. Sie war der Meinung, dass es viel besser ist, wenn ein Elternteil bis zum Schuleintritt(!!) des Kindes ganz zu Hause bleibt. Oder doch bitte mindestens bis zum 4. Geburtstag. Der andere Elternteil kann dann ja für das nötige Kleingeld sorgen, indem er Vollzeit arbeitet. Ist ja auch voll die gerechte Aufteilung. Und eine sooo moderne Vorstellung von Rollenverteilung… *augenverdreh* Aber: Bei ihr und ihrem Freund wäre es ja so, dass ihr Freund zu Hause bei den Kindern bleiben würde. Wers glaubt…

Achja. Und wir sollen doch, bevor wir Kinder wollen, ein Praktikum in einer Kita machen. Oder am besten noch in einer Krippe. Wir sind ja beide Einzelkinder, und wir können ja überhaupt nicht einschätzen, wie man mit Kindern umgeht. Und wie viel Stress Kinder bedeuten. Und ob uns denn klar ist, dass unser Leben als Paar dann vorbei ist. Wir sind dann ja überhaupt nicht mehr ungebunden und frei (Als wären wir jetzt auch nur in irgendeiner Weise Partymenschen oder würden häufiger als alle paar Monate mal abends ins Kino gehen). Und wir sollen doch noch „was erleben“, bevor wir an die Familienplanung denken.

So. Genug jetzt. Jeder, der denkt, dass das Leben mit Kindern „vorbei“ ist, soll bitte nicht kommentieren 😉 Wir haben uns schon für Kinder entschieden, und das wird sich nicht ändern. Realistische Einschätzungen (vor allem bei schon vorhandenen Kindern im Haushalt) nehmen wir natürlich gerne an! Aber bitte kein: Die Welt geht unter, und dein Leben ist vorbei sobald Kinder da sind.

Vornamen…

Bitte schlagt uns einfach mal Vornamen vor. Für Mädchen. Bevor das hier zum Beziehungskiller wird 😀

Wir können uns einfach nicht (so richtig) einigen. Meine Plöpp-Namen gehen bei meiner Liebsten einfach nicht durch (zu langweilig, „nee, da kannte ich mal eine…“, … bis hin zu „oh Gott, bloss nicht!“) und die Lieblingsnamen meiner Freundin sind überwiegend… Gewöhnungsbedürftig für mich 😀

Tja… Wir könnten mittlerweile 5 Jungs bekommen und auch Namen vergeben, aber für Mädchen haben wir noch keinen einzigen (vergebbaren) Namen, der uns beiden absolut gefällt.

Und im Hinterkopf sitzt irgendwie immer: Der Name muss dieses, und jenes, und überhaupt und auf keinen Fall darf er zu häufig, noch zu selten sein, und darf auch in keine Proll-Schublade… Urgs. Ich hätte nicht so viel Zeit in Namens-Foren verbringen dürfen. Da wird man ja irre!

Also: Her mit euren (hoffentlich zahlreichen) Vorschlägen. Einfach mal quer durch die Bank. Wir nehmen alles, was uns gefällt (wüssten wir nur, was uns gefällt… 😀 )

Jetzt schon vielen Dank für jede Antwort! Ihr verhindert damit eine ernsthafte „Vor-Ehe“-Krise… (Dabei streiten wir sonst echt fast nie… Vielleicht ein Mal pro Jahr… Aber die Namensdiskussion macht uns fertig.)