Gerade…

einfach nur glücklich, glücklich, glücklich. War ein schöner Tag. Echt wundervoll.

Neben einer unglaublich tollen Frau aufgewacht, die Liebste inklusive der Kinder direkt früh morgens getroffen, eine tolle Freundin getroffen, ganz viel Kuscheln mit den Kindern, tolle neue Tragehilfe ausprobiert (an der knapp 6 Jahre alten großen Tochter), …

Jupp. War toll. Doch. Sehr. 😀

Sollten wir definitiv wiederholen. 🙂

 

Vom Alltag abgesehen gibt es auch Neuigkeiten zwecks Kinderwunsch: Gestern HCG gespritzt, heute gehts mit Urogest los. Und mit der nächsten Blutung (in hoffentlich ca. 14 Tagen) startet dann DER Zyklus.

Advertisements

3 schlafende…

Familienmitglieder liegen neben mir. Irgendwo liegt sicher noch der Kater.

Ist das niedlich!

Seit Anfang der Woche ist die Große wie ausgewechselt. Sie ist glücklich, glücklich, glücklich! Einfach nur glücklich. Die „schlimmsten“ Momente sind die, wenn wir ihr irgendetwas verbieten (mitten auf der Straße von Mamas oder Mamis Hand losreißen, … über die Straße ohne Hand laufen… ). Aber, wenn man diese Dinge im Gegensatz zu wie es vorher war, betrachtet: dann freuen wir uns einfach nur darüber. Klar darf die kleine „Große“ wütend sein, wenn sie nicht ohne Hand auf die Straße darf. Klar darf sie wütend sein, wenn wir sie davon abhalten, sich vor die Tram zu werfen. Mir egal! Sie ist endlich wieder glücklich! 90-95% des Tages ist sie einfach nur GLÜCKLICH! 😉

Und der Sohn entwickelt sich – soweit man das jetzt schon sagen kann – zu einem Strahle-Sonnenschein-Kind. Er lächelt. Und lächelt. Dann knätscht er wieder. Und brüllt. Sofern nicht gerade Hunger oder müde das Problem ist, lässt sich das aber leicht ändern; spätestens wenn die große Schwester sein Blickfeld betritt. Und sein breitestes Grinsen ist natürlich exklusiv für sie reserviert. Eh klar. Ich glaube ja, die Schwester wird seine absolute Nummer eins – andersrum ist es ja auch so. Nix geht über den Babybruder. Am liebsten würde die „Große“ ihn immer rumtragen und knuddeln und kuscheln. Wohlgemerkt, unser ich-mag-eigentlich-niemals-nicht-kuscheln-Kind will das alles freiwillig mit ihm machen – verrückte Welt.

Wisst ihr was? Kinder zu haben; das war die absolut beste Entscheidung, die wir je getroffen haben. Und unsere beiden machen (zumindest uns… 😉 Ich glaub, für andere Mütter sind unsere Kinder oft ein abschreckendes Beispiel im Bereich „wie anstrengend“ ) riesig, riesig Lust auf mehr Kinder. 😀

 

(Und damit es hier mal festgehalten ist: Sohn hat sich heute, mit genau 2 Monaten und 2 Tagen, das erste Mal gedreht. Vom Rücken auf den Bauch. Hat zwar auch ne Minute gedauert und war haaaarte Arbeit, aber er hat es geschafft 😉 ).

So,

da Söhnchen sich durch nichts und niemanden gerade beruhigen lässt, verfasse ich diesen Eintrag mit meckerndem bis brüllendem Baby auf dem Schoß, das geschuckelt wird, damit die restlichen Familienmitglieder halbwegs ungestört Mittagsschlaf halten können. Ja… Auch so sieht der Alltag halt ab und zu aus.

Vor kurzem habe ich festgestellt, ich könnte ja nochmal über Stoffwindeln schreiben. Und über die Anfangszeit mit 2 Kindern, die Vollzeittraglinge sind 😉 Und die ersten Wochen Studium mit 2 Kindern.

Warum also nicht? 😀 Zu den Stoffwindeln: Recht schnell haben wir nach der Geburt der Tochter herausgefunden, dass die Systeme, die wir vor der Geburt gekauft hatten, alle nicht so das Wahre für uns sind. Also haben wir uns umgehört und haben mal Überhosen mit Einlagen oder auch Prefolds probiert. Super daran ist, dass sich die Anschaffungskosten (theoretisch) sehr in Grenzen halten: Wenn man regelmäßig alle 2-3 Tage wäscht (und danach einen Tag trocknen auf der Leine mit einberechnet), braucht man so um die 20 Prefolds. Wir haben 24 Prefolds der Größe „regular“, die beim Töchterchen so 2-4 Stunden halten. Je nach Trinkmenge. Und noch etliche Einlagen, die man dazu packen kann oder notfalls auch mal allein nutzen kann (dann muss man aber schon recht bald wieder wickeln, die meisten Einlagen halten eher so ein gutes Stündchen bis höchstens mal zwei Stunden). Für den Sohn hatten wir anfangs auch Prefolds angedacht, und haben deshalb etliche kleinere angeschafft. Letztendlich hat sich aber herausgestellt, dass wir lieber klassisch mit Mullwindeln wickeln, weil das den Muttermilchstuhl eher an Ort und Stelle hält (und wir mittlerweile eh um die 50-60 Mullwindeln hier rumfliegen haben). Hat den Vorteil, dass wir mit wenigen Überhosen bei ihn zurechtkommen. Nachts wickeln wir das Töchterchen mit Höschenwindeln verschiedenster Marken, was mal mehr, mal weniger gut klappt. Sie pinkelt einfach enorm viel; und zusätzlich schläft sie eben meist ihre 12-13 Stunden nachts. Ungünstige Kombination für Windeln 😉 Wegwerfwindeln halten nachts so 6-7 Stunden, vielleicht auch mal 8 – mit unseren Höschenwindeln ist ein ähnlich langes Intervall möglich, und man kann zusätzliche Einlagen dazu packen, damit es dann möglicherweise hält. In Nächten, in denen sie aber dann tatsächlich mal so rund um einen Liter(!) pinkelt (ja, ich hatte mal um fünf Uhr morgens die übergelaufene supersaugende Anavy XL gewogen, es waren tatsächlich 700(!) ml bis dahin, und es lagen noch 3 Stunden Schlaf vor uns), sprengt sie aber jedes Paket. Besser ist es, wenn sie abends im Tuch einschläft, weil wir länger unterwegs sind – da entfällt dann das Fläschchen zum Einschlafen und sie trinkt dann höchstens noch eins in den frühen Morgenstunden, wenn überhaupt. Sohn wird nachts momentan mit Mullwindeln gewickelt und dann legen wir noch zusätzliche Einlagen in die Überhose. Noch ist er aber leider von der Pinkelmenge her schwer einzuschätzen; mal hängt er gefühlt dauerhaft an der Brust und läuft dann natürlich aus, und mal schläft er mit ein bis zwei Trinkpausen durch und die Windel hält und hält und hält… Und mal kackt er um 4 Uhr nachts und wird dann natürlich direkt gewickelt.

Über das Leben mit 2 nur-Traglingen: Funktioniert hervorragend und besser, als erwartet. In den Situationen, in denen ich mit beiden Kindern allein bin, trage ich entweder tandem oder die Große läuft. Lange Zeit bin ich ohnehin nie mit beiden allein, also klappt das ganz gut. Nur des Töchterchens Anwandlungen von: „Ne, ich will nicht laufen, trag mich doch bitte im Arm“ sind irgendwie leicht unpraktisch. Aber bisher haben wir auch dafür immer eine Lösung gefunden; glücklicherweise ist die „Große“ für ihr Alter extrem verständnisvoll und weiß meist automatisch, dass sie leider auch Abstriche machen muss, wenn ich allein mit den beiden bin (wobei sich das in „warte kurz“ und „ich kann dich nicht ewig im Arm tragen, wenn Theo vorm Bauch ist“ äußert. Auf mehr muss sie bisher glücklicherweise nicht verzichten). Und sobald wir zu viert unterwegs sind, trägt einer ein Kind plus Rucksack und einer das zweite Kind 😉

Die ersten Wochen Studium mit 2 Kindern waren wenig anders als Studium mit einem Kind. Bisher bin ich mit beiden Kindern allein geblieben (mal zu Hause, mal unterwegs), und das klappt meist gut. An meinen Nerven muss ich noch etwas arbeiten, weil ich mitunter einfach etwas gestresst bin, wenn mich beide Kinder gleichzeitig anbrüllen und irgendwas brauchen – mir aber keiner der beiden sagen kann, was denn nun akut das Probem ist. Ich hoffe, das wird etwas besser, wenn Töchterchen sich dann mal bequemt, ihre Stimme für WORTE zu nutzen 😉 Obwohl es ja auch so sehr süß ist. Nur anstrengender, weil man immer erst mühsam erfragen muss, was das Problem ist (Hast du Hunger? – Kopfschütteln. Müssen wir wickeln? – Kopfschütteln. Bist du müde? – Wildes Kopfschütteln, das garnicht mehr enden will. Willst du rausgehen? – Wildestes Nicken der Art „Mir fällt dein Kopf gleich entgegen, Kind!“… Und dann muss ich ihr meist verklickern, dass wir vorher noch wickeln müssen. Oder Sachen packen. Meistens brüllt der Kleine dabei natürlich, in den schrillsten, verzweifeltsten Tönen. Hmpf. Unschön.). Aber es gibt tausend Situationen, die für das bisschen Stress entschädigen. Wenn die „Große“ verlangt, dass das Brüderchen auf ihrem Bauch liegt. Oder sie ihn halten möchte. Oder ihm die Kapuze runterzieht, über die Haare streichelt und ihn dann wieder anziehen möchte. Oder wenn sie freudestrahlend „Te-Te“ sagt und dabei auf ihn zeigt, sobald sie ihn entdeckt. Oder wenn sie beim Wickeln zusehen möchte, oder beim Anziehen, oder wenn sie unbedingt beim Essen neben ihm sitzen möchte. Oder ihm das Deckelchen ihres Fläschchens auf den Kopf setzen möchte, woraufhin er so breit grinst, dass sein Gesicht nur noch aus einem einzigen Lächeln besteht 😉 Hach… Ich bin überglücklich mit unseren beiden Chaoskindern.

Söhnchen schläft nun fast und meckert nur noch ganz wenig, mein Magen knurrt und Töchterchen macht seit ungefähr 2 Stunden Mittagsschlaf. Zeit, das verspätete Mittagessen zu kochen! 😉

Doppel-„Geburtstags“-Posting!

Heute ist das Töchterchen 16 Monate alt.

Wahnsinn wie die Zeit vergeht!

Im Moment stehen Stapel- und Sortierspiele hoch im Kurs. Mit Kastanien kann man ihr eine riesige Freude machen.

Sie isst manchmal mehr als wir und ist trotzdem definitiv auf der schmalen Seite. Im Moment liebt sie jede Art von Beeren und Lebkuchen.

Zur Zeit verbringen wir viel Zeit in einer studentischen Elterninitiative, wodurch sie viel Kontakt zu gleichaltrigen und etwas älteren Kindern hat. Als Ergebnis ist sie einerseits sehr kuschelig und hängt an uns, wie bisher eigentlich noch nie. Andererseits habe ich das Gefühl, dass sie viel Selbstvertrauen entwickelt, sich viel traut und vieles ausprobiert.

Sie kann alleine Rutschen, sitzt alleine auf der Schaukel und lässt sich liebend gerne gaaaanz hoch anschubbsen – während teilweise ältere Kinder noch auf der Babyschaukel sitzen oder nur auf dem Schoß von Mama und Papa schaukeln können – jaaaa, wir sind total stolz auf sie 😀

Auch Schaukelpferde und Bobby-Cars + ähnliche Gefährte haben ihren Schrecken verloren (vor kurzem brach sie allein beim Anblick fast in Tränen aus). Nun besteigt sie das dm-Pferdchen selbständig und entführt jeden fahrbaren Untersatz in den verschiedensten Läden 😉

Sie spricht noch nicht und brabbelt eigentlich nur wild durch die Gegend, versteht aber alles und beantwortet alle Fragen, die man mit Nicken oder Kopfschütteln beantworten kann. Manchmal sagt sie „Ja“, ihr Babybruder heißt „Tete“.

Der Babybruder ist ihr das absolut Liebste und wird den ganzen Tag mit Streichel und Küssen bedeckt. Seine Hände stehen gerade hoch im Kurs. Was der Babybruder garnicht lustig findet!

Heute ist das Söhnchen 1 Monat und 3 Tage alt.

Am liebsten verbringt er den Tag im Tragetuch und an der Brust.

Abends hat er „Exklusivzeit“ mit uns auf dem Sofa – schließlich ist Schlafen ohne Körperkontakt (also im Bett bevor die Mamas auch schlafen gehen) voll uncool und da das Schwesterchen tagsüber so viel Aufmerksamkeit bekommt, muss Söhnchen das abends nachholen.

Er fängt langsam an zu Lächeln ❤

Er kann den Kopf bereits einige Minuten halten, fixiert mit dem Blick sich bewegende Dinge und ist generell so unglaublich wach und aufmerksam.

Leider ist er körperlich aber auch immer total unter Spannung und kommt deshalb schlecht zur Ruhe. Im Arm einschlafen ist ohne Brust eigentlich unmöglich und auch im Tragetuch braucht er oft einige Zeit um runter zu kommen. Der arme Kerl…

Spucken ist genauso seine Lieblingsbeschäftigung, wie es das beim Töchterchen zu dem Zeitpunkt war. Liegt aber vermutlich am Dauerschnupfen seit Geburt und der damit verbundenen verschluckten Luft wegen schlechter Atmung durch die Nase. Vielleicht sollten wir alle mal wieder gesund werden…

Habt einen schönen Tag und genießt den Herbst (oder ist es schon Winter? *brrrr*)

Schlaf Schlaf Schlaf Schlaf

Schlaf Schlaf Schlaf….

Wer schenkt mir eine Mütze Schlaf? Ich teil auch zur Hälfte mit der Liebsten.

Wisst ihr, was eine bescheuerte Kombination ist? Wenn 3 von 4 Familienmitgliedern (2 Kinder, ein Elternteil) krank sind. Ach, und so nebenbei in der Woche auch noch das Semester anfängt.

Süß sind sie trotzdem, die Kleinen. Wenn es nicht gerade Nacht ist. Dann sind sie nämlich Monster. Kleine Schlafräuber. Uff…

Immerhin wird das große Kind langsam gesund. Bei mir geht es dafür abwärts. Gestern Abend war meine Stimme fast weg (hatte ich bisher, glaub ich, ein einziges Mal!). Und der Kleine schnorchelt und schnauft sich auch durch die Welt 😦 4 Wochen alt und schon krank, das ist doch unfair.

Und da mir die Kraft (und Zeit) fehlt, mehr zu schreiben, werdet ihr jetzt noch mit ein paar Bildern abgespeist. Hah!

Gedanken zum ersten Geburtstag des Teufelchens oder auch: Sichtbarkeit und Wahrnehmung

Beim Laufen durch die Leipziger Innenstadt gingen mir heute einige Gedanken durch den Kopf. Der bevorstehende erste Geburtstag des Teufelchens war wohl Schuld 😉 Und eine junge Frau mit kurzen, roten Haaren, die erst auf unsere Hände (händchenhaltend), dann auf das Teufelchen (toooodesmüde und quengelig im Onbu vor dem Bauch – übrigens, nicht wirklich empfehlenswert, Rücken aua…) und auf den dicken Bauch – pardon, nicht Bauch! Theo natürlich – der Liebsten blickte und uns dann breit angrinste. Ich vermute, es machte klick und wir wurden – wohlwollend und freudig – als Regenbogenfamilie wahrgenommen.

Daraufhin schoß mir der Gedanke durch den Kopf: Werden wir im Alltag überhaupt als Familie wahrgenommen, so vom Durchschnittsmenschen? Klar, die meisten Homo- oder Bisexuellen werden uns als eben solche wahrnehmen, zumindest in den meisten Fällen. Auch wir unterstellen vermutlich eher einmal zu oft zwei gleichgeschlechtlichen Erwachsenen mit Kind eine Familie 😉 Aber der große Rest? Wie wirken wir auf den Hetero-Durchschnittsbürger in Leipzig, in Deutschland? Müssen wir dafür sorgen, dass wir als Familie wahrgenommen werden? Kann man nicht sogar soweit gehen und fragen: Ist es nicht eigentlich unsere Pflicht gegenüber unseren Kindern, dass wir uns dafür einsetzen, als das was wir auch wirklich sind wahrgenommen zu werden? Sichtbar zu sein, und nicht in der grauen Masse zu verschwinden und als „Schwestern – eine mit Kind und eine schwanger“ oder „beste Freundinnen“ abgestempelt zu werden?

Denn ich bin mir sicher: So wenige von uns gibt es garnicht! Gerade in Leipzig, wo Familien grundsätzlich quasi wie Pilze aus dem Boden schießen sehe ich durchaus ab und an mal andere Regenbogenfamilien. Hier mal ein Frauenpaar mit Kinderwagen und da mal ein Männerpaar mit etwa größeren (Grundschul?)-Kindern (wobei letztere eine einmalige „Sichtung“ waren, leider). Klar, „Massen“ an Regenbogenfamilien gibt es sicherlich nicht, aber durchaus so viele, dass der Normalbürger es wahrnehmen dürfte, wenn er den ein Auge dafür hätte. Vielleicht müssen „wir“ also nur auf uns aufmerksam machen? Denn: Letztendlich können wir doch einfach nur wahnsinnig stolz auf uns und unsere Familien, unsere Kinder, sein, und zumindest ich möchte nach Außen hin als Mutter in einer Regenbogenfamilie wahrgenommen werden!

Einen Entschluß habe ich übrigens auch gefasst: Gleich nächste Woche bestellen wir Regenbogen-Krams. Es ist ja schon fast peinlich, zugeben zu müssen, dass wir im Haushalt wirklich absolut keine(!) Regenbogenflagge oder sonstiges „regenbogiges“ haben. Und unserem Rucksack würde ein wenig Regenbogen sicherlich ausgezeichnet stehen! 🙂

Neues vom Teufelchen

So, die ehemals Schwangere verfasst mal wieder einen News-Beitrag zum Teufelinchen! Neben all dem Stress, den wir dank nervigem Vater der Liebsten und der anstehenden Bachelorarbeit haben, muss das ja auch mal wieder sein. Denn darauf wartet ihr doch, oder? 😉
So, Teufelchen ist 4 Monate und 3 Tage alt. Wow. Die Zeit vergeht so unglaublich schnell. Es kommt mir vor wie gestern, dass ich deprimiert im Bett lag, Becken hochgelagert in der Hoffnung, dass die Blutungen endlich aufhören und unser Krümel das übersteht. Und sie hat es überstanden und jetzt, ein ganzes Jahr später, sind wir glücklich und zufrieden und unsere Tochter ist einfach nur perfekt.
So, genug der Gefühlsduselei!
Was hat das Teufelchen in letzter Zeit gelernt?

– Drehen vom Rücken auf den Bauch! Unsere Lieblingsbeschäftigung seit etwa einem Monat. Manchmal, ganz selten, schaffen wir es auch mal uns wieder zurück auf den Rücken zu drehen. Aber eigentlich ist auf dem Rücken liegen ja langweilig und außerdem kann Mama/Mami das Zurückdrehen auch für uns erledigen… *hüst*

– Auf dem Bauch liegend „fliegen“: Arme und Beine wegstrecken und nur noch mit dem Bauch auf dem Boden liegen. Dazwischen stützen wir uns auf die Arme und machen Liegestütze. Schade, dass unsere Arme so kurz sind, sonst würden wir noch weiter hochguggen! Seit ein paar Tagen schaffen wir es sogar den Popo hochzustemmen und die Knie drunter zu schieben. Ein halber 4-Füssler vorner und ein halber hinten (nur abwechselnd natürlich) macht doch schon fast die Grundlage fürs Krabbeln!

– Frustriert sein! Warum sind wir auch noch soooo klein? Irgendwie will das mit dem Vorwärtskommen einfach nicht klappen… aber wir probieren das so lange, bis Mama/Mami das Gemecker nicht mehr aushält oder wir vor Müdigkeit aus den Latschen kippen!

– Wenn wir in Mamas/Mamis Schoß liegen, versuchen wir mit Sit-Ups nach oben zu kommen. Funktioniert noch nicht so dolle. Ist aber trotzdem lustig.

– Wir sitzen jetzt am Familientisch im Newborn Set vom Tripp Trapp und finden das auch ganz cool, wenn wir nicht gerade mal wieder sooooo müde sind.

– Interesse an Essen haben wir noch nicht. Ist ja auch voll doof und man kann nicht mehr bequem aus der Flasche trinken und überhaupt. Essen ist doof. Finden die Mamas aber auch in Ordnung so!

– Tragen ist wieder cool, nachdem wir im letzten Schub nur rumgefrustet haben und eigentlich lieber BabyBjörn-Style nach vorne geguggt hätten. Haben die ollen Mamas aber nicht mitgemacht, es ging nur auf den Rücken… Da hatte das Gefruste dann nichtmal einen Sinn und irgendwann sind wir vor Erschöpfung eingeschlafen

– Wir Grabbeln auch alles an, was uns in die Finger kommt, nehmen es in den Mund, schmeißen es auf den Boden und Sabbeln es eine Runde an. Sogar der Katzenschwanz wurde schon befummelt (hmmmm… kuschelig… *schnurr*)

So… und das wars vermutlich? Schlafen ist nicht mehr so die Lieblingsbeschäftigung. Nachts wird etwa 2 Mal getrunken und abends zwischen 8 und 10 ins Bett gegangen. Die letzten beiden Abende waren schrecklich, Madame ist nach etwa 1 Stunde aufgewacht, hat sich gewunden und gewimmert und wachte irgendwann schreiend auf. Ließ sich kaum beruhigen, wollte nur auf den Arm und nicht mehr im Bett liegen. Schlafen ging dann irgendwann wieder, aber Wehe die Mamas verlassen wieder das Zimmer oder sind nicht mehr in Griffweite!

Wir vermuten ja schlechte Träume und/oder Blähungen (gepupst wurde nämlich auch mächtig viel). Armes Maus…

So, dann wünsche ich allen Lesern mal ein schönes und geruhsames Wochenende. Wir machen heute und morgen noch Marathons durch die Stadt auf der Jagd nach Unterschriften für den Bachelorantrag. Und dann ist erstmal wieder ein bisschen Ruhe.

Und hier noch ein aktuelles Bildchen:

P1130973